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 Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk

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Vhenan
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BeitragThema: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Di Jun 07, 2016 11:58 am

Wann: Nach der Rückkehr aus der Hohld
Wer: Nani und Gack, wenn noch jemand will - einfach fragen

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Vhenan
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Di Jun 07, 2016 12:15 pm

Eine kleine Gestalt saß vor der Brandung im Sand und blickte mit nachdenklichem Blick auf das Meer hinaus. Nach der Rückkehr aus der Hohld galt es einiges zu verarbeiten und zu begreifen. Das Handeln anderer, aber auch die eigenen Taten warfen bei Vhenan mehr Fragen auf, als sie zu tragen in der Lage war. In ihrem Kopf spukten wirre Gedanken, während sich die Wellen geräuschvoll an den nassen Sand schmiegten.

Wie hatte der Tod so vieler Ouai sie dazu bringen können sich freiwillig einem Ritual der Edalphi zu unterwerfen? Und dabei den eigenen Tod zu riskieren? Es waren Feinde gewesen... und plötzlich nicht mehr? Es war bedauerlich, dass Mehjanna erst beinahe hatte sterben müssen, damit Vhenan klar wurde einen Fehler gemacht zu haben. Einen, den sie durch Wahnsinn wieder ausgleichen wollte? Es war verrückt. Sich für Edalphi für ein Banner der Macht foltern zu lassen war selten dämlich... Und trotzdem bereute sie es nicht... irgendjemand hatte es machen müssen. Warum nicht jemand, der schon Erfahrung damit gemacht hatte?

Trotzdem war es vielleicht alles umsonst... 60 Tage... jetzt schon weniger...  Sie schüttelte den Kopf und erhob sich und drehte sich zu den Lichtern der Stadt um. Hatten sie diese Flüchtlinge wirklich zum Tode verurteilt? Aus der alten Heimat gerettet, nur damit sie hier bald den Tod fanden? Das konnte doch nicht wahr sein.

Müde setzte sich die kleine Naihlar in Bewegung und schlug den Weg zu dem Ort ein, an dem sie ihre noch kleinere Freundin vermutete. Vielleicht war das Huhn ja dort. Nani würde hier bleiben und herausfinden, ob die Welt wirklich unterging oder nicht. Aber Gack konnte verschwinden, wenn sie wollte.

Gack? Bist du da?“, rief die Naihlar laut und hielt die Würmer fest in ihrer Hand umschlossen, die sie auf dem Weg aus dem Boden gepflückt hatte.
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Oshead Erzähler

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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Mi Jun 08, 2016 11:55 am

Es war nicht viel gewesen. Ein abgesteckter Sandplatz, ein kleiner Zaun, ein Bretterverschlag für die kalten Wüstennächte. Hinzu kamen ein paar Schilder, der Vorsicht wegen.
Haushuhn der Oshead.
Nicht essen!

(Sonst droht Mörderassassinierung)
Füttern erlaubt.
Inzwischen allerdings hatte sich der Ort ein wenig verändert ...


Es waren schon recht viele Zelte, Bretterbuden und andere, improvisierte Behausungen, die die bis dato leeren Wüstenpfade säumten. Jeden Tag schien irgendwo ein neues Haus, eine neue Familie, ein neuer Anfang gemacht zu werden. Die Völker blieben noch unter sich, aber unter dem wachsenden Druck der argwöhnischen Alteingesessenen rückten sie enger zusammen. Andererseits kamen durchaus auch einige Gutenbuchter in das "Ortacler Viertel", um sich diese seltsamen, fremden Menschen und ihre absonderlichen Gebräuche einmal anzusehen. (Die Tatsache, dass das Gerücht inzwischen die Runde machte, Naihlarfrauen besäßen keine Moral und noch viel weniger Hemmungen, hatte sicherlich nur am Rande etwas damit zu tun.)

Dort, wo vor wenigen Wochen noch Gacks kleiner Verschlag stand erhob sich nun ein großes, blaues Zelt. Davor hatte sich eine kleine Traube aus Menschen versammelt. Gutenbuchter, Chirya, Naihlar - gleich vorne standen zwei urige Ghalmaren, die aussahen, als ob sie gerade erst aus dem tiefsten Dickicht des Waldes gekrochen waren.
"Meinste, er is echt?", murmelte der größere dem kleineren zu, was der mit "Echt isser 'lleicht. Aber ober was taucht?" quittierte.

Auch die Schilder hatten sich verändert:
Der Einzigartige, Der Wundersame Zauberschädel!
WEIß ALLES! SIEHT ALLES!!
Garantiert wahre Weitsichten!!! Zukunft zum kleinen Preis!!
Seht den Wunderschädel des mächtigen Gahack, Zaubermeister und Wahrsager extraordinär!!



Aus dem Zelt waren folgende Worte zu vernehmen:
"Und wahrlich, es stehet aber geschrieben, dasset du wirst lernen kennen einen Manne von dunklem Haar und strammer Lende. Gack. Äh, will sagen, Gahack, der mächtige Zauberschädel spricht so."
Und dann, eilig, eine weitere Stimme:
Ay! Wahr spricht Zauberschädel. Aber jetzt musset geben Obolus, sonst ist er beleidigt und gibt nix mehr Wahrsage!
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Vhenan
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Mi Jun 08, 2016 12:12 pm

Nani staunte nicht schlecht, als sie eine recht große Menschenansammlung vor dem Zelt entdeckte, unter dem vor einiger Zeit noch Gacks recht anspruchslose Bleibe gestanden hatte. Sie schien geistig doch recht abwesend gewesen zu sein, um das zu übersehen, aber Arbeit und Kriegsvorbereitungen hatten ihren Preis. Immerhin hatte die Drohung mit der Mörderassassinierung gezogen und das Huhn war nicht im Topf gelandet. Wenigstens das schienen die Leute hier ernst zu nehmen.

Vhenan bahnte sich einen Weg durch die Menge, nutzte dabei ihre geringe Größe und kleine Lücken, um recht zügig nach vorne zu schlüpfen. Sie wollte kein Aufsehen erregen, sondern spionieren. Vorne angekommen grinste sie sofort. „Gahack, hm?“, murmelte sie schmunzelnd und stahl sich durch die Menge zur Seite davon, um das Zelt zu umkreisen. Dort lauschte sie mit beiden Ohren was darin geschah und stach mit dem geschwungenen Dolch ein kleines Loch in die Plane, um etwas beobachten zu können. Das hatte tatsächlich noch niemand durchschaut? Sie fand das alles sehr amüsant, auch weil sich das Huhn regelrechter Naihlarmethoden bediente. Köstlich.

Nani beobachtete weiter durch das kleine Loch.
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Oshead Erzähler

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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Mi Jun 08, 2016 12:30 pm

Das Innere des Zeltes war düster und nur von einigen wenigen Kerzen erleuchtet. Im flackernden Licht sah es recht prachtvoll aus - es glitzerte golden, silbern oder funkelte in allen Farben. Ein geübteres Auge mochte aber den billigen Flitter und die Glassplitter zu erkennen, die diesen Effekt erzielten.

Die Mitte des Raums nahm ein breiter, runder Tisch ein, auf dem ein übergroßer, bleicher Totenschädel platziert war. Kerzen leuchteten ringsherum und auch aus den Augen des Schädels funkelte etwas. Hinter dem Tisch saß ein in ein dunkles Tuch (vielleicht eine Robe, vielleicht auch nur ein Bettlaken) gehüllter Naihlar, und gestikulierte heftig auf eine mittelalte, eher plump gebaute Gutenbuchterin ein, die, eine Stofftasche umklammernd, auf einem kleinen Hocker neben dem Tisch saß.

... habbet ihre esse nun wohle geschafft, ja? Ist Wunderschädel nun beleidickt? Will nicht mehr verkünden Wahre Weisheit! Dabei stieß er wie zufällig gen den Tisch, woraufhin der Wunderschädel zu sprechen anfing.

Beleidigt. Äh, ja. Ich habet mich, Gahack, den Schädel der Wunder empört ob solch gering seigien Obolusses. Genau. Daropb verkünde ich hinfort nimmermehr Zukunft.

Die Dame auf dem Stuhl presste die Tasche mit zitternden Fingern enger an sich. Aber ... aber ... ich tu nu nich so viel Gelt ham! Der Brokk, der was mein Sohn ist, er bringt nimmer so viel nach Haus, seit sie ihn ham dekratiert, wegen Wachvergehen. Die Herrschaften tun so streng sein, heute. 'S heißt immer, wir alle müssen wachsam sein und stark und gehorsam, weil doch so viel Unheil tut drohen. Der Herr Arden, der macht so viel Zackzack.

Darauf der Schädel:
Äh, ja. Das isset wohl zweifelsohne wahr. Darob will ich euch auch nimmer zürnen, sondern euch wohl sagen, dass eure Zukunft wohlgeraten werden wird. Fürchtet euch nicht, sondern habt Vertrauen in die Göt ... Weltlen ... Elemente. Genau. Ja. Habt Vertrauen und geht eures Weges, gute Frau, und hoffet auf eure gute Zukunft.

Die Gutenbuchterin nickte dankbar und zog sich eilig aus dem Zelt zurück, woraufhin sich ein kleines Streitgespräch zwischen Mann und Schädel entspann.
Was sollte jetzt das denn? Kostenlose gute Zukunft? - Ach, was? Hätte ich sie, gack, beschimpfen sollen, bis sie uns ihr Erspartes gibt? Nein, nein, so machen wir das nicht! - Und der Preis für die Passage? Der wird auch nicht niedriger! Von armen, leichtgläubigen Leuten kriegt man nun mal leichter was als von den Reichen. Und viel Zeit haben wir ohnehin nicht mehr. Die anderen Naihlar kommen ja nur noch hierher, um den Trick zu erraten, und die Ghalmer schöpfen auch schon Verdacht, Felszlach!

Hier wurde der Schädel ein wenig kleinlaut und war nicht mehr so gut zu verstehen.
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Mi Jun 08, 2016 12:51 pm

„Hmm....“, brummte Vhenan tonlos, nur in Gedanken und dachte einen langen Moment nach. Dann lief sie erneut nach vorne, drängte sich durch die Menge und riss dreist den ersten Platz in der Reihe an sich. Viele unterhielten sich noch, die Frau schien verschwunden. Vermutlich hatten viele ihr Kupfer schon verprasst oder wollten es sich sparen und ohne Bezahlung herausfinden was darin vor sich ging. Die dachten doch nicht wirklich, dass der Schädel sprach oder? Dann glaubten die auch an Kristallkugeln! Aberglaube! Nur die Tarotkarten waren heilig und hatten in der Hohld mal wieder sehr treffend bewiesen wie nützlich und allwissend sie waren.

Atata.“, begrüßte Vhenan den Naihlar im Zelt. Kein Wunder, dass ihr die Methode bekannt vorkam, war sie doch sehr gängig unter den Ihren. Gack schien sehr geschäftig geworden zu sein.

Hat der große Gahack einen Rat für mich und meine Zukunft?“, fragte sie grinsend und wartete erst einmal ab was denn hier geschehen würde.
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Mi Jun 08, 2016 1:33 pm

Cohjons (denn um keinen anderen Naihlar handelte es sich) wurde bleich,als Vhenan plötzlich in das Zelt reingestürmt kam. Oh. Äh ... Atata, Vhenan. Wusste nicht, dass du äh ... also, ihr seid schon wieder da, ja? Äh, der Schädel? Also, der Schädel, also das war so ... das ist so ...

Der große Wunderschädel des Zaubermeisters Gahack ist selbstverständlicherweise bereit, seine alte Freundin mit Wissen über die Zukunft zu erfreuen, tönte es dumpf aus dem Schädel. Dann hörte man ein Rumpeln und ein Ächzen, schließlich das Quietschen verborgener Scharniere. Der Schädal klappte aus dem Tisch nach hinten und gab den Blick frei auf eine kleine verborgene Kammer im Fuß des Tisches. Hierin befand sich ein Messingrohr, welches wohl die Stimme des Schädels dumpf und mystisch erscheinen ließ und ein kleines, zerzaustes Huhn, das nun aus dem Versteck auf den Tisch krabbelte. Es schüttelte sich die Federn und blickte Vhenan mit dem Schnabeläquivalent eines freundlichen Grinsens an.

Mal sehen ... du wirst Reisen machen ... du wirst in Kämpfe verwickelt werden ... du wirst viele neue Erfahrungen sammeln ... deine große Liebe erwartet dich in einem anderen Land ... dein Glück ist zum Picken nah.

Na, wie war ich? Gack.
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Mi Jun 08, 2016 6:47 pm

Na wenigstens glaubten weder Huhn noch Naihlar, dass sie hier jemandem etwas vormachen konnte. Vhenan trat näher und setzte sich auf den Stuhl, den vorher die unwissende Frau genutzt hatte.
Während Gack versuchte aus ihrem Käfig zu gelangen, beäugte die Naihlar ihren Lanzmann und grinste leicht. „Hast du nicht so früh mit mir gerechnet, Gomba?
Innerlich fragte sie sich weshalb Cohjons dachte, sie würde soetwas missbilligen. Aber sie sparte sich jedes erleichternde Wort.

Als Gack endlich zum Vorschein kam schüttelte Nani nur den Kopf und ihr Grinsen fiel ein wenig in sich zusammen.
Du bist gar nicht übel, aber keine deiner Weissagungen wird mich hier einholen...“, erwiderte Vhenan nur mit einem düsteren Unterton „Einige goldene Ringe für deine Federpracht hättest du dir trotzdem verdient. Hier... die habe ich für dich mitgebracht. Und da du so schwer am Arbeiten warst, nehme ich tatsächlich an, dass du hungrig bist.

Sie legte die Würmer auf den Tisch neben Gack, damit sie danach picken könnte, wenn sie wollte. Danach wischte sich Vhenan den Dreck von den Fingern.

Keine Sorge, euer Geheimnis ist bei mir sicher... gute Geschäftsideen sollte man nicht unterbinden.... gegen... einen Obolus, versteht sich.“, sagte sie und grinste wieder heiterer. Man musste ja sehen wo man blieb.

Ich wollte eigentlich mit dir reden, Gack, aber wenn du gerade schwer am Arbeiten bist.... kann ich auch später wiederkommen. Das geht ohnehin erstmal nur uns beide etwas an.
Sie tauschte einen vielsagenden Blick mit Cohjons aus, der ihm sagte, dass der Inhalt des nahenden Gespräches nicht für seine Ohren bestimmt war.
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Mi Jun 08, 2016 9:29 pm

Cohjons zischte leise, als er die Kerzen im Schädel läschte und den Tisch von Federn reinigte. Es war immer dasselbe mit der verdammten Bazhima. Man strengte sich an, man mühte sich ab, und dann kam sie vorbei, glitt elegant an einem vorbei. Sie war einfach schneller, schlagfertiger, aufmerksamer - und um dem ganzen die Krone aufzusetzen ließ sie es auch noch so aussehen, als ob sie nicht die geringste Mühe dabei hatte.
Felszlach, selbst ihre Niederlagen waren dramatisch und wichtiger als die von allen anderen. (Seine im Besonderen.) Neben ihr fühlte er sich so ... schäbig.
Keine zwei Wochen, und das hier ist 'Vhenans wahrhaftiger Wunderschädel'. Gruppa nevenéi!, murmelte er in seinen struppigen Bart.

Gack hatte sich inzwischen genug geschüttelt und machte sich sogleich über das angebotene Mittagessen her. Würmer? Oh, das wäre noch nicht ... mhmm ... gack. Gute ... mmhmm ... gute Lage. Exzellentes Terreur., sagte das Huhn, während es pickte, schlang, schlürfte und schluckte.
Mhmmm ... Ringe ... was? Ach ja, hat der Gomba da auch erzählt ... Ringe für Glück, Status und sicheren Transport von akquirierten Werten. Typisch für eine Zivilisation nomadischer Künstler, Händler und Krimineller. Ähm ... gack ... nicht, dass daran etwas auszusetzen wäre, versicherte sie den beiden Repräsentanten erwähnter Nomadenkultur eilig. Werden aber, glaube ich, an den Federn nicht halten. Und je weniger Aufmerksamkeit für mich, umso besser. Darum auch diese ganze ... das Huhn wackelte gestikulierend mit den Flügeln ... Scharade. Nette Leute hier, ja, aber entsetzlich abergläubisch. Versuch mal, eine Minute mit ihnen über transreele Konduktionsvektoren zu reden, fürchterlich. Aber an sprechende Zauberschädel glauben sie sofort.

Noch, mischte sich Cohjons von hinten ein. Und, äh, soviel gibt es da auch nicht. Raylio lomi, geithath chaba. Weiß gar nicht, ob wir überhaupt was rauskriegen.
Ach was? Du hast doch noch gestern gesagt, wenn die Gombas weiterhin so cath sind, dann haben wir bald das Geld zusammen für ... he? Was ist?
Aber Cohjons hatte schon ein entnervtes Ächzen von sich gegeben und war aus dem Zelt gestürmt. Gack zuckte mit den Flügeln. Weg ist er. Na gut. Worüber wolltest du mit mir reden, Vhenan?
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Vhenan
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Mi Jun 08, 2016 9:52 pm

Vhenan beobachtete belustigt wie Gack sich über die Würmer hermachte. Reden machte hungrig, das wusste die Naihlar aus reichhaltiger, eigener Erfahrung. „Lass es dir schmecken.“, fügte sie noch lächelnd hinzu. Schlechte Neuigkeiten vertrug man auch besser, wenn man gesättigt war. Und immerhin war das Naihlarschlitzohr noch hier, das.... vermutlich erst später von den apokalyptischen Neuigkeiten erfahren sollte. Wenn Raul und die Pakata gesprochen hatten. Das lag nicht in Nanis Verantwortungsbereich. Gack dagegen lag darin.

Aberglaube ist so eine Sache... ich leg auch Viele mit Würfeln und Karten rein, aber die sehenden Karten lügen nie.“, erklärte Vhenan, die unbarmherzig an Tarot glaubte. Bisher hatte sich alles erfüllt. Neomes Karten. Morgans Karten... es war erschreckend.
Aber die Idee mit dem Schädel ist ausgesprochen gut, da hätten wir schon früher drauf kommen können... aber da hatten wir dich noch nicht.“ Ein Huhn konnte schon praktisch sein.

Nani drehte sich halb auf dem Stuhl um. „Chaba kommt auf dich und deine Präsentation an. Du hättest noch leuchtende Augen nehmen können, wenn er wütend wird. Mehr Effekte.... Rauch. Oder ein wenig Rindenwurz oder ähnliches für die Luft. Die hier vertragen doch nichts... du könntest mich als Berater anheuern.“, rief sie Cohjons hinterher, bevor er verschwand. Da war noch enorme Luft nach oben bei der Umsetzung.

Weg ist er... ich glaube das liegt an mir. Wenn ich irgendwo ankomme, dann wird es still oder leer. Oder aber Krüge werden gehoben, das kommt auf die Gesellschaft an.“, rästelte Vhenan laut und widmete ihre Aufmerksamkeit wieder dem Huhn.

Über deine Zukunft.“, beantwortete sie die Frage. „Wie sage ich das am Besten?“ Vhenan dachte einen Moment nach und tippte unruhig mit den Fingerkuppen auf dem Tisch herum.
Im Gegensatz zu uns bist du nicht freiwillig hier.... und schon bald kann es dazu kommen, dass... dieses Land hier und unser aller Leben sich verändern wird. Kurz gesagt... in weniger als 60 Tagen soll laut einer Prophezeiung hier die Welt untergehn.“, rückte Vhenan dann plump heraus. „Ich weiß nicht was genau das bedeutet, aber es kann schlimm werden. Wenn sich die Prophezeiung erfüllt und wir in der Kelriothar versagen, dann kann es laut unseres Archons zu einem ewigen Winter kommen, wie er nach dem Weltenbrand hier geherrscht hat. Falls dir das etwas sagt... falls nicht: dann ist alles im Arsch.
Was auch immer uns hier erwartet... wir sind freiwillig wird und wir werden bleiben... dir allerdings will ich die Möglichkeit geben selbst zu entscheiden was du tun willst. Wenn du zurück in die Südlande willst, dann sollten wir uns jetzt darum kümmern, weil es sonst vielleicht zu spät ist. Wenn es dir hier gefällt und du dich doch entschieden hast zu bleiben, dann muss dir klar sein, dass sich hier einiges verändern und dir auch den Tod bringen kann.


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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Mi Jun 08, 2016 10:37 pm

Cohjons brummelte noch etwas von verdammte Besserwisserin, aber dann war er auch schon durch den Eingang hinaus. Er stellte sich dor die Menge, rückte das Bettlaken zurecht und setzte seinen albernsten Akzent auf.
Ay was? Wisset ihre wohl, iste nun Ende fier heut. Großer Schädel Gahack, er ruht im himmlischen Zauberland. Nun isset er bei die alte Meisters, was tun ihm lehren viele Geheimnis von die Wält und darüber. Morgen, gut Leite, er tut kommen wieder herab zu uns Sterbliche. Morgen, er gibt wieder Antwoord fier alle Fragens.
Das unruhige Gebrumm der Leute war dieses Mal noch leiser als gestern, was nicht unbedingt ein gutes Zeichen war. So viele Interessenten schien es nicht mehr zu geben ...
Zwei Ghalmaren aber bliben noch ein wenig und plauderten.
.. meinste ehrlich? Wasse wohl drinnen tun tut?
Klar. Habbich die Naihlar reinschlupfen gesehen. Vhenan, das ist eine von denen Oshead. Die ham das Sagen, die wissen, wasse tun. Die wird wohl sich Rat holn, bei die Zauberschädel. Un ich wett, die nimmt das hier unner ihre Fuchtel und tut einen richtiges Geschäft drausmachen. Nich so wie der Gomba da.

Cohjons knirschte danach noch ein wenig still mit den Zähnen.


Im Zelt hingegen war das Huhn ein wenig geschockt.
Was? Pantalysis? Totale Zerstörung? Gack ...
Sie zauste sich die Federn und wackelte unruhig mit dem Kopf auf dem Tisch hin und her.
Also ... gack ... äh, versteh mich nicht falsch, ich mag euch ganz gerne ... selbst, wenn ihr keine Bibliotheken habt und mich eventuell fressen würdet ... aber ... gack ... Weltuntergang möchte ich eigentlich nicht mitmachen. Gack. Das ist schon ziemlich ... gack .... sollte man nicht jemandem Bescheid geben? Oder schnell hier verschwinden? Ich meine, was ist, wenn diese Kelriothar-Sache schwieriger wird, als ihr denkt? Gack, und Widergack. Da muss man sich doch nicht gleich so reinstürzen ... noch dazu, wo so wenig Zeit ist.
Sie sah ein wenig schuldbewusst auf. Ihre Flügel verschränkten sich verlegen hinter dem Rücken.
Äh. Ja. Ist wohl das Huhn in mir. Davonflattern, wenn Gefahr droht. Ich denke auch, Chattras wird das wissen wollen ... vielleicht macht er sich Sorgen, wenn er nichts mehr von euch hört. Äh, gack, will natürlich nicht sagen, dass ... ich meine, er könnte sich Sorgen machen, wenn er erfährt ... also, vielleicht will er ja helfen ... oder er bezahlt zumindest ein paar Kabinen auf den letzten Schiffen ... oder öffnet eine temporäre Realitätsdisjunktion außerhalb der Drei-Meilen-Zone ... gack. Hmm.
Sie wedelte ein wenig mit den Flügeln, zeigte auf das Zelt.
Also, dafür war das alles ja hier. Naja, dafür, und für Cohjons Spielschulden. Genug Silber für eine Passage - eine sichere Passage. Kapitän hat strikte Anweisung, das Huhn nicht zu essen und mindestens eine Wache ist dabei, für den Fall, dass die Mannschaft auf Ideen kommt. Äh, gack. Ich wollte sichergehen. Es hat so viele Suppentöpfe hier.
Das paranoide Huhn zog einmal mehr schuldbewusst den Kopf ein und machte die Federn klein.
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Mi Jun 08, 2016 10:51 pm

Vhenan blieb stumm und lächelte mild, als Gack die Nachricht erstmal verarbeitete.
Chattras ist nicht reich... er konnte sich kaum seine Leibwächter leisten. Und das war nur einer. Wie war das? Besitzlosigkeit ist eine Art von Stärke oder so... geht mir auch so. Aber ich komme sicher schneller an Dinge als er, wenn ich will. Ich bin von Natur aus einfach netter“, verkündete sie sehr bescheiden und lächelte weiter.

„Es muss dir nicht unangenehm sein. Deswegen sage ich es dir ja und lasse dir die Wahl. Du bist ein Huhn. Wie willst du uns mit deinen Stummeln helfen? Dein Verstand könnte es sicher, das gebe ich ausnahmsweise einmal zu, aber... das hier ist nicht dein Zuhause, nichts wofür du kämpfen musst. Du bist ein Gast. Und ich bin dafür verantwortlich, dass du als unser Gast keinen Schaden erleidest. Deswegen... werde ich dir helfen nach Hause zu kommen. Wie ich höre hast du schon einen Kapitän gefunden? Wer ist es? Ich kann sicher ein paar Worte mit ihm wechseln, um sicherhzugehen, dass er sich an seine Worte hält... Wieviel brauchst du noch für die Überfahrt? Geld ist sicher nicht das Problem. Auch wenn ich hin und wieder so wirke... Geld ist für mich kein Reichtum. Was nicht bedeutet, dass ich es nicht gerne habe... es kommt und geht... es wie alles nur ein Spiel...

Vhenan rechnete in Gedanken ihre Finanzen durch und wog ab wie viel sie abzweigen konnte, ohne dass ihre Ausrüstung oder andere... Beteiligte darunter litten. Wenn man schon dem Untergang entgegentrat, konnte man sicher noch ein paar Mal die Schildkröte stopfen. Aber zuerst musste Gack hier weg...
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Do Jun 09, 2016 1:20 pm

Gack klapperte mit dem Schnabel, nicht sicher, ob sie beruhigt oder beleidigt sein sollte. Es war ja schließlich nicht so, als ob sie gar nichts konnte.
Nun ja ... ich meine, natürlich könnte ich auch ... also. Wenn ihr denn eine anständige Bibliothek hier hättet. Oder zumindest einen festen beschwörungskreis ... Silber und Eberesche, kann ja nicht so schwer zu finden sein.
Dann zuckte sie einmal mehr mit den Flügeln, resigniert. Sie ließ sich mit dem fedrigen Hintern voran auf das Holz fallen.
Naja ... ich nehme den Schnabel vermutlich zu voll. Es ist mir doch ein bißchen fremd, das alles hier. Gack. Die ganze Metaphysik stimmt einfach nicht. Alles ist nur Elemente und Synergien. Ständig muss man was nass machen, anzünden oder anblasen. Gack, da kann ich wirklich nicht allzu viel machen.
Sie schielte verlegen zur Seite. Es war nicht leicht, als superintelligentes Mutantenhuhn. Man musste den Leuten ständig was beweisen. Oder sich vor ihnen in Acht nehmen, was in letzter Zeit beunruhigend oft vorkam.
Gack, Kapitän, ja. Ich eigentlich nicht - Cohjons hat einen gefunden. Muss sagen, ich wollte nicht mehr gar so viel mit euch Kahlhäuten zu tun haben, nach einer Weile. Sie schaute Vhenan ein wenig schuldbewusst an und wartete einen Moment. Dann zuckte sie aber doch wieder nur mit den Flügeln.
Es wurde alles ein wenig ... schwierig. Manche sind weggeflattert. Ungewöhnlich viele haben mich gefragt, ob ich ihnen drei Wünsche erfüllen kann, warum auch immer. Und ich glaube, ein paar wollten mich fangen und an wen verkaufen. Da habe ich lieber den Schnabel gehalten.
Ich habe es dann diesem Naihlar überlassen. Eine sichere Passage - das heißt, mit möglichst wenig Risiko. Und bis zur Zuflucht, nicht einfach über Meer. Ist wohl teuer. Und ich wollte euch nicht deswegen belästigen.

Sie hatte es schon als unangenehm empfunden, im Wesentlichen von der Großzügigkeit ihrer Gastgeber zu leben. Fast so, als ob sie kein richtiger Mensch wäre ... oder so etwas Ähnliches.
Darum eben diese, gack, Wunderschau. Sprechendes Huhn war zu bekannt, meinte Cohjons, aber sprechende Zauberschädel sind wohl einigermaßen legendenumwittert. Ich hätte auch den Geist der verstorbenen Großmutter spielen können, aber Cohjons meinte, er verstünde sich nicht auf Seancen.

Naja. Ich bin nicht gerade stolz darauf. Aber man weiß hier theoretische Tätigkeiten einfach nicht zu schätzen und Kapitän Silberfuchs verlangt recht viel Silber. Gack.

Gack pickte noch einen Wurm. Gerade brauchte sie eine Ablenkung.
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Do Jun 09, 2016 1:32 pm

Tja... Festzusitzen ist nicht einfach.“, meinte Vhenan nickend und stand auf, um sich das Zelt ein wenig genauer anzusehen, während sie weitersprach. „Es gibt immer Möglichkeiten, aber man muss bereit sein für die Konsequenzen... alles hat seinen Preis.

Sie umkreiste den Tisch einmal, um Cohjons Perspektive bei der ganzen Scharade einzunehmen. Das war so ein billiger Trick... aber die einfachsten Sachen waren manchmal unglaublich effektiv.

Silberfuchs?... der ist fähig.“, urteilte die Naihlar. „Hast du den Preis mit ihm ausgehandelt oder mit Cohjons? Das macht einen Unterschied.“ Der Naihlar hatte das Huhn bestimmt über den Tisch gezogen, wenn er die Möglichkeit dazu gehabt hatte.

Wieviel verlangt er? Und jetzt keine falsche Bescheidenheit. Raus damit.

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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Do Jun 09, 2016 2:14 pm

Das kannst du laut gackern, gackerte Gack. Bei den Möglichkeiten bin ich mir aber nicht so sicher. Man muss dafür die richtigen Extremitäten besitzen.
Sie wedelte mit den Federspitzen, um ihren Punkt zu verdeutlichen. Dann krümmte sie den Hals etwas nach unten. Vhenans weitere Ausführungen rührten an einen wunden Punkt.
Äh, er. Gack. Ich ... ich wollte nicht unter die Großen. Du warst weg und der Rest von euch Osheadlern mit anderen Dingen beschäftigt. Da war mir nicht danach, auf eigenen Krallen zu gehen.
Sie ahnte, dass diese Antwort Vhenan nicht zufriedenstellen würde. Aber sie war nun einmal ein eher theoretisch denkendes Huhn. Diese geistige und moralische Flexibilität war mehr etwas für Enten.
Gack. Es hieß, dreissig Silberstücke für die ganze Passage. Egal, welcher Prägung. Und dann nochmal zehn für die Sicherheit - Kabine, Schlösser, Wache. Gack. Außerdem noch ein bisschen was für Bestechungen, Notfälle und so. Gacks Blick wanderte nach innen, als sie versuchte, sich an die Argumentationen des Naihlars zu erinnern. Er meinte, man kann nie wissen. Und dass es viele Länder zwischen hier und der Zuflucht gibt. Obwohl ... hier war sie wieder auf vertrautem Terrain ... so klar ist das nicht. Fluide Realitätsdichte und konsensbasierte Raumgeometrie und so was. Gack.

Nun ja, auf jeden Fall also insgesamt
- Gack blickte auf ihre Krallen, als sie rechnete - Neunundfünfzig Stück Silber. Gack. Sechzig wären wohl auch in Ordnung. Äh ... gack?
Es war, formal gesehen, keine Frage. Gack guckte trotzdem fragend.


Zuletzt von Oshead Erzähler am Do Jun 09, 2016 6:38 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Do Jun 09, 2016 6:23 pm

WAS?!“, polterte es entsetzt aus Vhenans Mund heraus.
SECHZIG?! Verdammte Axt, das ist beinahe alles was ich habe!
Ihr wurde schwindelig. Sie besaß noch ein paar zerquetschte Silbermünzen mehr und natürlich Etliches an Kupfer, aber wenn Silber verlangt wurde, dann konnte man nicht mit dem Wechselkurs ankommen.

Heiliger Rumrausch, da muss ich erstmal einen drauf trinken.“ Die Naihlar setzte die kleine Rumflasche an und trank auf den Schock.
Du hast Glück, dass wir in der Hohld einen Schatz gehoben haben, sonst hätt ich weniger... du bist ganz schön teuer, du Federvieh...“, maulte Vhenan in alter Manier. Der Besitz an sich war gar nicht so wichtig, aber es hatte Ewigkeiten und einiges an Nerven und Schlägen gekostet so viel anzuhäufen.

Vielleicht kann ich Silberfuchs noch runterhandeln... du bist immerhin ein Huhn. Wozu brauchst du eine Kabine. Mir kam die Goldklasse auf dem Castellanischiff schon etwas übertrieben vor. Die Tänzerinnen waren schon ganz nett, aber... an Deck ist es doch viel schöner. Aber vermutlich geht dir das nicht so... jajaja, ich rege mich nur auf.
Vhenan streift noch ein paar Schritt durch das Zelt und trank noch einen Schluck Rum. „Dieser Gomba!“, murrte sie, hätte aber vermutlich genauso viel verlangt.

Wieviel hast du denn schon verdient bei deiner Scharade? Dann können wir zusammenschmeißen. Und wann würde das Schiff ablegen? Wenn wir noch Zeit haben, kurbeln wir das Geschäft einfach ein wenig an.
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Oshead Erzähler

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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Do Jun 09, 2016 10:08 pm

Gack gackte ein wenig schuldbewusst vor sich hin. Es war wahr - sie verschlang zweifelsohne eine erhebliche Menge Ressourcen, welche an anderer Stelle sicherlich besser von Nutzen gewesen wären. Aber entgegen dem, was die Naihlar anzunehmen schienen, war Hochseeschifffahrt kein leichtes Unterfangen - noch viel weniger, wenn keine Fragen gestellt werden durften. Und natürlich war das Schiff nur ein Teil der Reise.

Gack. Äh, tja. Du siehst, warum ich es für nötig befunden habe, dieses wenig legale Unterfangen zu beginnen. Es ist nun einmal so, dass Reisen um des Vergnügens willen nicht allzu billig ist Natürlich - hier wurde der Blick des Huhns wieder etwas schärfer und sie hörte auf damit, verlegen auf dem Tisch zu scharren - ist dies die ökonomische Ausnahme. Ich weiß, dass die meisten Reisen durch die Akquise und den Wiederverkauf von Gütern refinanziert werden. Zweifelsohne könnte ich einen hübschen Profit machen, wenn ich Mitrasperaner Waren in die Zuflucht bringe. Äh, sofern ein Huhn geschäftsfähig ist. Gack. Noch so eine unangenehme Begleiterscheinung huhnischen Daseins. Aber selbst wenn - das Silber wäre dann dort. Hilft euch hier nicht viel, muss ich zugeben. Man könnte es vielleicht als langfristige Anleihe verbuchen ... sollte dieser Kontinent noch existieren, wenn sie zurückgezahlt werden kann.

Zu Vhenans anderer Bemerkung reagierte Gack mit einem ärgerlichen Picken. Sie wollte schon etwas sagen (was solte das heißen, ein Huhn braucht keine Kabine), überlegte es sich dann aber anders. Stattdessen zuckte sie wieder mit den Flügeln. Wie erwähnt, es ist nicht nur die Größe, auch das Versprechen, als besonders beschützenswerte Ware behandelt zu werden. Manchmal denke ich mir, ein Realitätsrücksprung wäre doch sicherer ... wenn er nicht unmöglich wäre, unter den gegebenen Bedingungen. Ansonsten ... vermutlich lässt sich was machen. Gack. Es ist nicht so, als ob ich besondere Erfahrung im Seetransportgeschäft hätte.

Inzwischen sollte die Hälfte zusammensein. Sofern ich richtig gezählt habe. Zeit hat es wohl noch eine Weile. Was ich zuletzt gehört habe, hat dieser Herr Fuchs mit dem Hafenmeister Streit, wegen irgendwelcher Frachtformalitäten.
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Do Jun 09, 2016 10:34 pm

Nein. Ob reisen teuer oder billig ist, kommt auf deine Ansprüche an. Manchmal ist es auch schöner am Wegesrand zu campieren als in ein Gasthaus einzukehren... das meine ich ernst. Kommt auf die Situation an... Aber auf dem Schiff des Silberfuchses dürfte das schwierig werden, ich seh es ein. Wie hieß es? Wandelstern? Von der Lady habe ich schon einige Geschichten gehört...“ Vhenan sah plötzlich verträumt ins Nichts und sehnte sich nach der hohen See. „Ich würde dich sogar gerne begleiten und direkt in die Zuflucht bringen... Uh, ich bin Taja und Faris begegnet. Und anderen aus der Zuflucht.... hätte ich gewusst, dass sie in der Hohld sind, hätte ich dich ja gleich übergeben können... Dumm gelaufen, würde ich sagen... jedenfalls beneide ich dich um die Reise auf diesem Schiff. Der Preis ist sicher angemessen. Aber wie gesagt: Ich muss hierbleiben... und vielleicht sterben... das wäre dann auch dumm gelaufen.... Aber ich habe in der Hohld erst wieder erfahren, dass ich meinen Tod vermutlich selbst herbeiführe. Durch Übermut.... könnte also schlimmer sein. Immerhin geh ich mit Karacho unter.“ Das freute sie irgendwie, selbst wenn die anderen am Tisch darüber nur den Kopf geschüttelt hatten. Aber gab es einen besseren Tod als den durch eine Tat aus ganzem Herzen? Für Vhenan nicht. Sie schüttelte kurz den Kopf, um sich wieder auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

30 hast du schon? Ho! Dann darfst du dich ab heute Ehrengomba nennen. Die Idee mit dem Schädel ist wirklich gut!“ Sie nickte und setzte sich plötzlich wieder auf den Schemel neben den Tisch.

Ich hoffe doch DU verwaltest die Münzen und nicht Cohjons... sonst sind die im Morgengrauen weg. Aber mach dir keine Sorgen. Wir kriegen dich hier schon rechtzeitig weg. Was soll ich mit dem Geld, wenn die Welt untergeht. Und ganz im Ernst - Ich brauch es nicht. Wenn ich etwas will hol ich es mir schon, es gibt mehr Methoden als Geld... und für den Fall, dass ich diesen Mist hier überlebe und du hoffentlich heile in der Zuflucht angekommen bist... kläre ich das Geschäftliche mit Chattras. Das ist sein Problem und nicht deins. Er hat dir das eingebrockt und mich gebeten aufzupassen. Wenn das jemanden etwas kostet, dann doch ihn. Oder siehst du das anders?“ Es flog ein vertrauenswürdiger und amüsierter Blick in die Hühneraugen.

In den Streit mich ich mich erst ein, wenn es sein muss... soll Silberfuchs der Qualle doch den Bart langziehen. Weißt du, ob Urist noch lebt?
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Fr Jun 10, 2016 12:14 pm

Wenn ich, gack, in die Zuflucht laufen könnte, wäre ich, gack, schon unterwegs. Gack pickte nachdenklich auf dem Tisch herum.
Obwohl ... vielleicht auch nicht. Gack. Auf See hat es weniger Füchse, Hunde, Hirschkäfer und solche Viecher.
Gacks nachdrücklicher Blick wies darauf hin, dass Vhenan vielleicht nicht ganz verstand, mit welchen Problem sich ein reisendes Huhn konfrontiert sah. Menschen wurden wenigstens nicht gefressen ... oder zumindest nicht so oft. Aber als die kleine Naihlar plötzlich so morbide wurde, ließ der Ärger in Gacks Augen nach. Sie trippelte nach vorne und pickte Vhenan zärtlich eine Spinne von der Schulter.
Ach, gack. Das glaube ich nicht. Was mir der Magier erzählt hat - und was ich gesehen habe - bist du viel zu gewitzt, um zu sterben. Und wenn diese Elemente auch den ganzen Kontinent kryonisieren - ich wette, du segelst mit dem letzten Boot davon, die Kabine voll mit Diamanten aus Terras geheimen Schatzkavernen. Gack.

Gack wollte noch etwas sagen, aber Vhenan war schon woanders. Es beunruhigte das Huhn aber trotzdem ein wenig, wie düster ihre Freundin eben noch gewesen war.
Muss gestehen, gack, die Idee kam nicht von mir. Ich hätte auch nie vermutet, dass die Menschen hier so leichtgläubig sind. Ich meine, gack, jeder, der das Prinzip der Beziehung von Kenntnis und Impuls kennt, gack, weiß doch, dass das Wissen um die Zukunft diese ändert, gack. Definitive Prophetie ist unmöglich. Vergackt noch eins. Gacks Wut über das nachlässige Denken ihrer Mitmenschen wurde ein klein wenig eingetrübt, als Vhenan sie einmal mehr mit den Beschränkungen ihrer Natur konfrontierte. Es war schließlich nicht so, als ob sie eine Kiste tragen oder einen Schlüssel benutzen konnte. Sie beschloss, diese Angelegenheit so positiv wie möglich zu formulieren:
Das Geld ist sicher in einer Kiste in Cohjons' Zelt versteckt. Ich habe ihm, gack, streng verboten, sie in meiner Abwesenheit zu öffnen. Das Huhn versuchte, selbstsicher dreinzuschauen, aber auch sie musste eingestehen, dass diese Vorsichtsmaßnahmen so vorsichtig nicht waren. Gack war daher dankbar über Vhenans nächste Frage und die damit verbundene Gelegenheit zum Themenwechsel.
Urist? Gack? Ach, du meinst den Schreiber. Ja, den kenne ich. Kam vorige Woche hier rein, und wollte wissen, ob das mit seiner Balz was wird. Ich glaube, sie ist eine von euch. Eine von denen mit weißem Gefieder. Kirya, oder so ähnlich. Hübsche Augen und ein schön roter Schnabel meinte er. Ich, äh, hab ihm gesagt, dass es bestimmt klappt. Naja ... hat sechs Kupfer mehr gebracht.
Nach ihrem kleinen Ausfall über die Unmöglichkeit exakter Prophezeiungen hatte Gack jetzt den Anstand, einmal mehr verlegen den Kopf zu senken.
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Fr Jun 10, 2016 12:41 pm

Ja... auf See gibt es dafür Möwen... hungrige Seeleute. Hin und wieder Piraten. Haie... Seeschlangen und Meerriesen... Kraken... Stürme natürlich und Riffe... Sandbänke und Sirenen...“, zählte Vhenan spontan auf, nur um Gack zu ärgern. Sie wunderte sich kurz was Gack an ihrer Schulter zu picken hatte und verzog das Gesicht, als das Huhn eine Spinne verspeiste. Das war ja ekalhaft. Ihhh.

Ihr Blick blieb abgeekelt und düster, denn Vhenan wunderte sich tatsächlich oft darüber, dass sie noch lebte und nicht zerquetscht worden war wie diese Spinne. Sie glotzte und lauschte. Dann ging ein Ruck durch ihren Körper.

Du hast... was?“ Vhenan sah das Huhn ungläubig an. Regungslos starrend. „Du hast es ihm verboten? Streng?“ Ihr Mundwinkel zuckte, ihr Körper bebte und dann plötzlich lachte sie laut los und spürte einige Zeit später Tränen in ihren Augen. „Sie hat es ihm verboten.“, jaulte sie erheitert auf und fiel dabei beinahe vom Stuhl. Die Naihlar lachte schallend im einsamen Zelt, in dem sie offiziell ja alleine war. Falls das jemand hörte, könnte es einen seltsamen Eindruck hinterlassen, aber das war Vhenan ja schon reichlich gewohnt.

Streng verboten. Haaaa!“ Sie lachte weiter. „Dafür könnte ich dich küssen“, machte sie sich lustig und wartete darauf, dass ihr Lachanfall abebbte.
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Fr Jun 10, 2016 12:51 pm

Gack steckte den Kopf unter den Flügel und setzte sich auf den gefiederten Hintern. Sie bewegte sich nicht und schien verstummt zu sein. Nur wenn man ganz genau hinhörte, konnte man huhnisches Gegrummel verstehen:
... kann ich nun einmal keine Geldkisten schleppen ... ihr Großen habt euch ja alles so gebaut, wie es euch ... vielleicht in meinem Schnabel? ... und wenn er will, kann er doch einfach ... soll ich denn machen? Ihm die Augen auspicken? ... gack noch eins.
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Fr Jun 10, 2016 1:00 pm

Hast du auch brav 'Bitte' gesagt.“, fragte die Naihlar in ihrem Lachrausch noch dreist hinterher und hörte kein einziges Wort, das da in den Flügel gemurmelt wurde. „Haaa....“ Sie lachte noch ein wenig weiter, bis sie ihren Fokus erschöpft wiederfand. Das Huhn hatte sich klein gemacht und regte sicht nicht. So hatte Arden auch immer reagiert, bevor er hingeschmissen hatte. Hatte sie es jetzt doch wieder übertrieben? Aber.... streng verboten? Vhenan kicherte wieder ein wenig. Wie sollte sie sich bei solchen Dingen zurückhalten? Daran musste sie wirklich arbeiten. Das war leichter gesagt als getan.

Ach komm schon.... schmoll nicht rum.“ Vhenan lehnte sich mit dem linken Unterarm auf den Tisch und piekte dem Huhn mit der rechten Hand sanft in den Bauch. „Einem Naihlar darfst du niemals vertrauen, wenn es um Geld geht. Ich dachte du bist so klug... hat dich Chattras nicht gewarnt? Das ist aber schwach....
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Fr Jun 10, 2016 1:10 pm

Gack steckte den Kopf unter dem Flügel hervor und blickte Vhenan aus einem Auge nachdrücklich an.
Chattras meinte, dass das Volk der Naihlar - mit wenigen Ausnahmen - aus primitiven Trunkenbolden bestehen würde, denen jede geistige Kompetenz fehlen würde und die sich ausschließlich von der Arbeit ihrer Mitmenschen ernährten. Gack. Er meinte außerdem, dass sie nicht fähig wären irgend etwas ernstzunehmen und dass ihr geistiger Horizont etwa bis zur nächsten Rumflasche reichen würde. Ihm wäre es ein Rätsel, wie ein Volk derart weit reisen und trotzdem so kleingeistig bleiben könne - das war dann, glaube ich, alles. Gack wollte Vhenan nicht kränken, aber vielleicht tat es ihr gut, wenn sie sah, wie eine derartig gedankenlose Einstellung zum eigenen Ruf und zu den anderen Menschen nach außen hin wirken konnte. Es war ja schließlich nicht so, als ob Menschen keine schwarmbildenden Tiere waren. Und in einem Schwarm hackte man sich eigentlich gegenseitig nicht die Augen aus - oder klaute dem anderen die Körner unter dem Schnabel weg.

Gack. Ich habe das eigentlich nicht glauben wollen - aber es scheint, ich kenne deinen Schwarm nicht so gut, wie ich dachte.
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Fr Jun 10, 2016 5:12 pm

Ich kann mir vorstellen, dass er das gesagt hat.“, meinte Vhenan völlig unbeeindruckt. „Wir sind eben schlau und schlagen überall Profit heraus wo es nur geht. Und das geht sicher nicht mit einem dauerhaften Vollrausch oder ohne geistige Kompetenz. Chattras übertreibt wieder maßlos.... der hält sich auch für den hellsten Stern am Himmel in sonst tiefer Dunkelheit. Ganz Untrecht hat er ja nicht, aber... glaubst du wirklich er würde dich uns anvertrauen, wenn er befürchtet, dass wir dich in dümmlicher Trunkensucht essen? Oder unfähig sind dich zurückzuschicken? Gut... ritualisieren kann hier keiner, aber das wusste der eingebildete Magier ja wohl.“ Nani schüttelte nur den Kopf. Bolchan!

Der soll mal lieber üben Reiskreise vernünftig zu schließen... oder wieder in Blut duschen, wenn er das Maul so weit aufreißt. Du kannst ihm sagen.... wenn du ihn bald wieder siehst: dass wir Naihlar vielleicht unkonventionell denken und arbeiten, aber dass wir niemals aus lauter Bequemlichkeit den einfachsten Weg einschlagen. Wir lieben Herausforderungen. Und so wie ich Taja verstanden habe, hat sich der werte Chattras den einfachsten und schnellsten Weg der Magie ausgesucht. Du darfst es gerne ein wenig besser formulieren, damit es ihn auch trifft, aber naja... wir haben jetzt andere Sorgen. Oder Neuigkeiten. Urist ist verliebt? Wie schön. Sieht er doch nicht mehr so schwarz, hm? Wurde auch mal Zeit. Ich denke ich quetsche ihn bei Gelegenheit mal aus. Vielleicht kann ich ihm ein paar Tipps geben...
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BeitragThema: Re: Jeder Herzschlag, ein zerbrechliches Geschenk   Fr Jun 10, 2016 7:37 pm

Gack,
Das Huhn hatte so eine Ahnung, dass es in diesen Streit besser nicht hineingezogen werden wollte. Vielleicht lag es an seiner einzigaartigen Perspektive, aber es erschien ihr doch so, dass die Menschen viel zu viel Zeit mit unnötigem Gegacker verschwendeten. Man sollte meinen, eine Spezies, die für sich in Anspruch nahm, die Logik erfunden zu haben, würde sich ihrer öfters bedienen. In diesem Moment war es wahrscheinlich besser, ein paar Schritte zurück zu machen.

Nun, äh, gack, kann ich nicht beurteilen. Bin weder trunksüchtig noch magisch begabt. Also, auf die herkömmliche Art. Gack. Kann aber aus eigener Anschauung berichten, dass zumindest die extrakonventionelle Retransition von meinem Ausgangspunkt nach hierher wirklich nicht einfach war. Gack. Aber, zugegeben, da habe ich geholfen. Aber ich werde es ihm ausgerichten. Wenn ich, gack, vorbeikomme.

Was den jungen Schreiber anging, so war sich Gack nicht ganz sicher, worauf Vhenan hinauswollte. Sie hatte ihn nur einmal gesehen, um ihm Unsinn zu erzählen. Aber die Naihlar schien etwas mehr zu erwarten, also gab sich das Huhn alle Mühe.
Wusste nicht, dass er Sehschwierigkeiten hatte. Konnte er deswegen seine Henne nicht erkennen? Wenn du ihn quetschst, wird er bestimmt mehr erzählen können als ich. Ich bin immer noch manchmal verwirrt, dass ihr Menschen so ein großzügiges Huhn-Hahn-Verhältnis habt.
Dann wurde sie wieder etwas ernster. So ... was Cohjons angeht ... wirst du ihn anpicken? Oder meinst du, das lohnt sich nicht mehr. Das der Naihlar sie betrogen hatte, nahm Gack nach Vhenans Ausbruch als gegeben hin.
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