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 Anschlagbrett

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Erzähler Waldesleben

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BeitragThema: Anschlagbrett   So Jul 09, 2017 4:40 pm

Eine Weile nachdem die neuen Brüder angekommen waren, kamen zwei Männer zur Kapelle der Mutter Erde am zentralen Platz und stellten dieses Anschlagsbrett davor auf. Es bekam eine kleine Überdachung, damit die Anschläge nicht so einfach von Regen durchnässt werden konnte.
Hier sollten in Zukunft die Beschlüsse und Bekanntmachungen angeschlagen werden.
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Erzähler Waldesleben

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BeitragThema: Re: Anschlagbrett   Mo Jul 10, 2017 9:11 pm

Bereits kurz nachdem das Brett errichtet worden war kam ein Ordensmönch und brachte folgenden Aushang an:

Geehrte Bewohner Eichheims,

zwecks der Erstellung eines Erdbuches wird es nötig sein, dass eine jede Person dem Gemeindesyndikus seinen persönlichen Besitz anmelden. Diese Anmeldung muss vor der nächsten Ernte erfolgen.

Des Weiteren soll neben der Anmeldung des Besitzes die genaue Einwohnerzahl registriert werden, weshalb jeder Angaben zu seiner Person, seinem Stand, sowie Anzahl seiner Kinder zu machen hat.
Frauen die freiwillig Dienst in der Miliz verrichten wollen, sollen sich erfassen lassen.

Möge der Segen der Mutter Erde euch erreichen!

Friedhelm
Gemeindesyndikus von Eichheim
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Erzähler Waldesleben

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BeitragThema: Re: Anschlagbrett   Mo Jul 10, 2017 9:36 pm

Einen Tag später kam erneut ein Ordensmönch und brachte folgenden Aushang an:

Geehrte Bewohner Eichheims,

fortan sei es verboten in der Kapelle der Mutter Erde Ware feil zu bieten.
Marktplatz sei der freie Platz vor der Kapelle!
Außerdem sei es verboten sein Exkremente innerhalb Eichheims zu entsorgen!
Senkgruben werden außerhalb Eichheims angelegt werden.
Der Nymphenhain, der Haselfort und der Fuchshain stehen fortan unter dem Schutz der Gemeinde, das Holzschlagen sei nur mit Genehmigung der Gemeinde erlaubt!

Wer keiner regelmäßigen Arbeit nachgeht hat sich an der Kapelle einzufinden und Arbeiten für die Gemeinde zu verrichten.

Möge sich die Mutter Erde eurer erbarmen!

Friedhelm
Gemeindesyndikus von Eichheim
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Erzähler Waldesleben

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BeitragThema: Re: Anschlagbrett   Mo Jul 10, 2017 9:58 pm

Bereits am übernächsten Tag kam schon wieder ein Ordensmönch und brachte folgenden Aushang an:

Beste Einwohner Eichheims,

hiermit sei kundgetan, dass die Klausur der kleinen Brüder des Klosterberges getagt hat und mich,
den ehrwürdigen Bruder Gregor
zum Prior gewählt hat.
Fortan sei ich der Hochwürdige Bruder Prior der Gemeinschaft des Klosterberges.

Liebe sei das Gesicht der ewigen Mutter Erde.
Heilung sei ihre Botschaft, zur Wehr den Elenden.

Gregor
Hochwürdiger Bruder Prior

Friedhelm  
Gemeindesyndikus von Eichheim
                 
Stephan
Kleiner Bruder des Westens

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Toman Marbrück
Einwohner
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BeitragThema: Re: Anschlagbrett   Sa Jul 29, 2017 5:12 pm


_________________
Priester der Mutter Erde
Feldkanzler seiner Exzellenz
Vogt von Waldesleben
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Erzähler Waldesleben

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BeitragThema: Re: Anschlagbrett   Mi Jan 17, 2018 7:10 pm

Beste Einwohner Eicheims, Werte Reisende,

Hiermit gebe ich bekannt, dass mir durch seine Heiligkeit Patriarch Gregor XXVIII. die Aufgabe erteilt wurde, die Inquisition des Ordens in der Gemeinde Eichheim einzurichten.

Fortan muss sich jeder Zauberwirker, der Waldesleben durchquert, sich hier niederlassen möchte, oder sich hier bereits niedergelassen hat, bei der Inquisition melden und eine Kontrolle seiner Person und seines Wirkens hinnehmen.

Um die Ordnung zu bewahren und Missetäter zu bestrafen, ist jedes öffentliche Zauberwirken bei der Inquisition zu melden, die dann  unter Umständen weitere Maßnahmen ergreifen wird.


Niemand soll sich fürchten von jemand fremdes gerichtet zu werden. Die Inquisition führt ihre Untersuchungen durch und legt mir diese dann vor.
Mir obliegt weiterhin die Gerichtsbarkeit in Waldesleben.


Möge der Segen der Mutter Erde auf euch liegen!

Toman Marbrück

Vogt von Waldesleben
Priester der Gemeinde Eichheim
Feldkanzler seiner Exzellenz
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Erzähler Waldesleben

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BeitragThema: Re: Anschlagbrett   So Mai 27, 2018 4:47 pm

Im Namen der barmherzigen Mutter Erde will ich, Toman Marbrück,
durch die Gnaden seiner Exzellenz Karl Weber I., Archon der Dornen, Vogt von Waldesleben,
durch die Weisheit seiner Heiligkeit Gregor XXVIII., Priester von Waldesleben,
Feldkanzler seiner Exzellenz Karl Weber I. und Verteidiger der imperialen Jungfräulichkeit,
mit diesem Papier Klarheit über die Rechte und Pflichten der Bewohnerschaft des Fleckens Eichheim schaffen.

Einige Jahre sind nun ins Land gegangen, seit wir uns aus unserer alten kriegserschütterten Heimat Anarion hierher auf den Kontinent Mythodea, auch Mithraspera genannt, in das Reich der Rosen aufgemacht haben. Wir haben bereits gute Zeiten mit guten Ernten erlebt. Andererseits aber auch verheerende Kriegszüge und furchtbare unnatürliche Schauspiele erdulden müssen. All dessen zum Trotz führten unseren feinen Bewohner ein frommes und gutes Leben, ihre Zahl wuchs trotz der Angst und Verzweiflung. Auch ihre Erträge erreichen wieder alte Höhen. Nach der anfänglichen Zeit in der Ich selbst die meisten Bewohner kannte sind nun, auch durch den Zuzug anderer Siedler, vorüber. Nun wird es Zeit das Verhältnis zwischen Mir und den sehr geschätzten Bewohnern Eichheims und aller Zugehörigen zu formalisieren. Und alle Rechte und Pflichten aufzuzeigen.
Zunächst bekräftige ich meine Absicht die Patenschaft aller erstgeborenen Kinder der Bewohnerschaft zu übernehmen. Ich will ihre Ausbildung unterstützen und im Orden erziehen, es soll ihnen an nichts fehlen und sie sollen die Möglichkeit erhalten eine gute Profession zu ergreifen. Wenn sie das rechte Alter erreichen, sollen sie auch die Wahl erhalten dem Orden im inneren oder aber auch dem äußeren Kreis beizutreten.

Auch verpflichte ich mich die Ordnung, gute Sitte und den Frieden in Eichheim zu erhalten wozu ich Einrichtungen erschaffen habe und noch erschaffen werde. Dies gilt auch ausdrücklich für den Marktfrieden, den zu schütze eine meiner vornehmsten Aufgaben ist.

Fürderhin verspreche Ich ein gerechter Gerichtsherr zu sein, der kein ungerechtes Urteil fällt. Sollten Zweifel an meinem Richterspruch bestehen, so sollen sich neun Gesandte der Bewohnerschaft mit dem Prior des Klosters Sanctae Arboris und dem Priester des Tempels Novi Tempi beraten und einstimmig bei mir vorstellig werden, so will ich den Richterspruch überdenken. Ferner bekräftige ich, dass kein Bewohner Eichheims von jemand anderem als mir gerichtet werden soll und ich alles tun werde um dies sicherzustellen.
In Zeiten der Not will ich der Bewohnerschaft mit Rat und Tat zu Seite stehen, denn Ich will feststellen, dass die Prosperität der Bewohnerschaft, Meine Prosperität ist und dies soll die Wahrheit sein.

Jeder Bewohner soll von Mir so viel Land erhalten, wie er zu seinem Lebenswerk benötigt. Wer nicht Land halten kann, der soll sich meiner Fürsorge sicher sein.
Die Bewohner aber, die mehr als zwei Morgen Land halten, sollen Mir drei Tage nach Erntedank 5 mythodeanische Silberstücke bezahlen. Wer weniger halten soll mir 2 ½ mythodeanische Silberstücke bezahlen. Wer nur seine Parzelle im Flecken zu Verfügung hat, der soll mir 1 mythodeanische Silberstücke zahlen.
Wer nicht den Boden bearbeitet, um sein Leben zu verdienen, der soll am Markt angeben, was er verkauft. Von dem Erlös den er erwirtschaftet soll er Mir fünf Teile der Hundert geben, aber für seine Parzelle weiterhin fest 1 mythodeanisches Silberstück bezahlen.

Für die Eröffnung des Marktes soll Mir jeden Monat von der Bewohnerschaft 10 mythodeanische Silberstücke gezahlt werden. Hier soll jeder, der verkaufen will, seine Ware ehrlich feilbieten. Hierzu sollen Waren, die nach ihrem Gewicht verkauft werden ,von dem von Mir bestellten Waagenmeister mit den von Mir festgelegten Gewichten geprüft werden. Auch soll der Waagenmeister alle anderen Waren mit den von Mir festgelegten Maßen prüfen. Jene die versuchen zu betrügen, sollen vor mein Marktgericht gestellt werden. Auch sollen Markttage immer Gerichtstage sein, an denen Ich, oder ein von Mir bestellter Richter, Recht spreche. Für die Allgemeine Ordnung der Marktstände und sonstigen zu ordnenden Dingen sollen die Vertreter der Bewohnerschaft, sowie die Hauptleute zuständig sein.

Jeder Bewohner soll Mir, im Falle, dass Eichheim angegriffen wird, waffenpflichtig sein, solange die Bedrohung besteht. Sollte Ich zu den Waffen gerufen werden, so sollen mir jene waffenpflichtig sein, die ihren Hof verlassen können, für höchstens eine Zeit von 1 Jahr. Hauptleute, die die Waffenpflichtigen anführen sollen, sollen von diesen frei gewählt werden, für eine Zeit von 3 Jahren. Diese sollen Mir für die Zeit ihres Dienstes bei ihren Leben, Ehre und den Reliquien der Heiligen ihre Treue schwören. Frauen sollen die Wahl haben auch unter Waffen zu treten.
Die Bewohnerschaft soll für den Erhalt der Befestigungen aufkommen, die den Flecken schützen. Ich werde jedoch die Mannschaften stellen um die Befestigungen zu bemannen. Sollten ihnen die Mittel dazu fehlen, sollen sie mich davon in Kenntnis setzen, sodass eine Lösung für dieses Problem gefunden wird.
Auch soll sich die Bewohnerschaft 6 der vornehmsten zu ihrem Vorsitz wählen, die sie in allen Belangen Mir gegenüber vertreten sollen und dafür Sorge tragen sollen, dass ihre Abgaben an mich entrichtet werden, die Befestigungen Instand gehalten werden und helfen den Markt zu ordnen. Diese sollen Mir, für die ganze Bewohnerschaft, auf diesen Brief und bei den Reliquien der Heiligen ihre Treue schwören.

Den Tempel Novi Tempi, dem durch seine Heiligkeit Patriarch Gregor XXVIII. Gemeinde Eichheim und durch die Neugründung Waldwassers auch die dortigen Gläubigen zugeordnet wurden, gelobe Ich zu unterhalten und dem Ansehen der Bewohnerschaft entsprechend zu erweitern. Die Bewohnerschaft möge mich in dieser Angelegenheit mit Rat und Tat unterstützen. Auch sollen alle Ausgaben der Gemeinde, die an diesem Tempel sitzt von Mir getragen werden.

Die Bewohnerschaft ist bei Strafen angehalten gute Sitte, Ordnung und Frömmigkeit zu wahren, die Feiertage zu beachten und den in Meiner Abwägung erlassenen Gesetzen und Verordnungen Folge zu leisten, mich als rechtmäßigen Herren Eichheims anzuerkennen.

Die guten Ordensleute, die aber in Tempel Novi Tempi und im Kloster Sanctae Arboris sitzen, sollen von Abgaben auf das Land, das sie erhalten, keine Abgaben leisten müssen. Das Gelände des Klosters überlasse ich ihnen zur eigenen freien Verwaltung und setze es aus meiner Gerichtshoheit heraus, damit sie das Recht des Ordens der Mutter Erde leben können und ihre eigenen Gerichte halten können. Auch weiteres Zubehör soll frei von Abgaben sein. Von der grundsätzlichen Waffenpflicht sollen sie auch befreit sein, es sei denn, Eichheim wird angegriffen. Im Gegenzug sollen sie für den Unterhalt der Klosterbefestigung aufkommen während ich die Wachmannschaften bereitstelle. Des Weiteren sollen sie Mir die Klosterfestung in Kriegszeiten zu Verfügung stellen und ausreichend Vorräte halten um einer Belagerung standzuhalten. Auch sollen sie mir mit Rat und anderen Taten unterstützend zur Seite stehen und der Bewohnerschaft mit barmherzigen Taten Trost spenden.

Bei Erweiterungen des Fleckens soll Mir für das Land, auf dem erweitert wird, eine Ablöse bezahlt werden.
Ich behalte mir vor weitere Bereiche, die hier noch nicht geregelt wurden, durch spätere Verbriefungen zu regeln und Rechtgeschehenes von Unrechtgeschehendem zu trennen.
So hinterlasse ich diese Worte der Nachwelt zum Gedächtnis, auf das Ich und alle die noch nach mir kommen mögen sich hieran halten. Wer sich nicht an dies halten sollte, dem solle unbarmherzig der Prozess gemacht werden, um schließlich hinweggefegt zu werden.

So bleibt nun dieses Blatt, das ich schreiben ließ, bezeugt von Gregor, Prior des Klosters Sanctae Arboris,
Friedhelm, Syndikus der Gemeinde Eichheim,
Heinrich Bockelmann, Ältester der Gemeinde Eichheim,
sowie den Schwurmännern der Bewohnerschaft Eichheims und vielen weiteren guten Gläubigen,
der Nachwelt, von mir handschriftlich unterzeichnet, zur besten Erinnerung.

Toman Marbrück



Ich Friedhelm, Syndikus der Gemeinde Eichheim erkenne dies an, am Tag der Sommersonnenwende im 35 Jahr des Gregor, dem 17 Jahr nach der Entdeckung Mythodeas.

In der Liebe der Mutter Erde!
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