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 Die Erkundung von Quingard

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Antonius
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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   So Mai 13, 2018 7:44 pm

Er sah sich kurz um und ging wieder hinaus. kurz blieb er in dem Empfangsraum stehen, verließ dann aber wieder das Gebäude und ging zurück zum Marktplatz. Dort angekommen bog er in das Handwerkerviertel ein, um sich dort die ersten Gebäude anzusehen.
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Zackenberg Erzähler

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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   So Mai 13, 2018 7:54 pm

Neben einigen Wohnhäusern, die zweifelsfrei den vorherigen Arbeitern der Stadt zugeordnet werden können, findest du hier allerlei verschiedene Handwerksbetriebe. Du siehst gerade noch ein Schild in einigen Metern vor dir, dass das Mitführen von Feuer verbietet und nur noch magisches Licht erlaubt sei, als dich ein älterer Mann in Lederschürze von der Seite einfach anredet.

Als du dich zu ihm umdrehst, erkennst du als Veteran sofort seine Profession. Seine Lederschürze, starken Oberarme und die gerußten Finger zeigen deutlich, dass er ein Schmied ist.

"E'Said, was treibt euch in das Viertel? Wollt ihr was kaufen?"
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Antonius
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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   So Mai 13, 2018 8:06 pm

Antonius nickte ihm grüßend zu und sagte, "Seid gegrüßt, mein Name ist Antonius. Wir sind die Vorhut einer Größeren Siedlertruppe, die Kelemthal neu besiedeln wird und schauen uns hier in der Stadt schon mal um. 
Aber sagt, ihr seht mir wie ein Schmidt aus. Könntet ihr mir meine Brustplatte reparieren? Sie hat ihm letzten Kampf eine ordentlich Schmarre davongetragen."
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Zackenberg Erzähler

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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   So Mai 13, 2018 8:22 pm

"Nein", kam es ihm gleich aus dem Mund geflitzt. Er wirkte unfreundlich, oder direkt?
"Ihr seid sicher auch jemand der alles mit toller Magie löst und keine anständige Arbeit mehr zu schätzen weiß. Eine Frechheit. Behandelt wie Dreck. Ich meine, was soll sowas? Nur weil andere die Glut schneller an und heiß bekommen, oder gleich ohne Glut das Metall verbiegen können... zieht das noch lange kein Handwerk herunter, dass eine lange Tradition beinhaltet..."

Der Mann hatte einen zornigen Ton angeschlagen. Beruhigte sich aber schnell wieder und ging dann auf die Frage richtig ein.

"Ausserdem mache ich Hufeisen und Nägel. Ich bin Schwarzschmied, kein Plättner. Ich hab schonmal sowas repariert, aber das ist sicher nicht die Qualität die ihr haben wollt..."
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Antonius
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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   So Mai 13, 2018 8:27 pm

Antonius verzog sein Gesicht zu einem schiefen grinsen und sagte, "Seid beruhigt guter Mann. Nein ich ziehe es nicht vor alles mit Magie zu lösen und erst recht nicht gute Handwerksarbeit. Aber gut, sei es drum. Dann werde ich mir wo anders jemanden suchen müssen. 
Aber sagt, sind hier noch andere Handwerker ansässig? Die Stadt scheint ja recht Menschenleer zu sein?"
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Zackenberg Erzähler

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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   So Mai 13, 2018 8:35 pm

Mit einem bestätigendem Nicken fing er an zu sprechen.

"Ja, leider vergessen die meisten hier, dass Magie eben nicht alles lösen kann oder teilweise nur mehr Probleme hervorruft als die an Lösungen bietet."

Er setzte sich auf seinen Schemel und betätigte den Blasebalg.

"Ich mache gerade einige Nägel für den Bäckergesellen. Der ist auch hiergeblieben, aber ansonsten... eher nichts. Weder da drüben bei der Papierie noch beim Alchemisten. Das ist dadrüben, wo die Schilder hängen. Die hatten immer Angst das das Feuer alles abfackeln könnte.
Ich schmiede schon mein Leben lang und es ist noch nichts passiert. Das Viertel ist hier ansonsten recht leer. Wenn man von den Katzen und Raben absieht, die sich hier breit gemacht haben."
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Antonius
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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   So Mai 13, 2018 8:41 pm

Antonius schaute in die ihm gezeigten Richtungen und nickte dazu


"bald wird hier alles wieder mit Leben erfüllt sein und ihr werdet auch wieder ordentlich zu tun bekommen."  mit den Worten verabschiedete sich Antonius, um dann anschließend die Leeren Geschäfte schnell eins nach dem anderen durch zu sehen und den Zustand zu überprüfen.
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Zackenberg Erzähler

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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   So Mai 13, 2018 8:51 pm

Überall war das Gleiche zu sehen. Teilweise Ratten die aus ihren Nestern gekrochen kamen, als die Tür zu einem Haus geöffnet worden ist, teilweise waren die Häuser einfach nur marode.

Katzen trollten sich hier mehr als überall sonst in der Stadt. Einige der Ratten aus den Häusern lieferten sich hier harte Überlebenskämpfe. In den Häusern selbst waren nur noch die sperrigen Möbel zurückgelassen, die eine lange Reise nur umständlich machen würden.

Dieses Viertel, mehr als alles andere, war deutlich verlassen...
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Antonius
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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   So Mai 13, 2018 9:15 pm

Die 3. Stund rückte näher und so beschloss Antonius die Durchsuchung erstmal abzubrechen und zum Sonnensegel zurück zu kehren.
Dort angekommen erstattete er den  vor Ort befindlichen Bericht.
"Die Poststation ist jetzt Rattenleer und nutzbar, aber der Rabenturm wird ein Problem werden. Dort haben sich hunderte Raben eingenistet und sind verwildert, ohne jemanden der sie neu domestiziert werden wir sie nicht nutzen können  und er Turm selber wird nicht betretbar bleiben bis wir sie dort vertrieben haben. Ich würde sie ausräuchern, dass müßte den besten Erfolg versprechen. 
Da die Untersuchung der Poststation und des Rabenturms so schnell abgeschlossen waren, bin ich dann noch alleine in das Handwerkerviertel gegangen. Dort habe ich einen alten Hufschmied gefunden, er wird uns noch gute Dienste leisten beim Wiederaufbau. Er gab mir noch die Information, dass außer ihm nur noch ein weiterer Handwerker zurück geblieben war, ein Bäcker-Geselle. Finden konnten ich diesen bisher jedoch nicht. Der Zustand der Werkstätten ist gut bis Marode. Aber auch das werden unsere Leute hinbekommen. Das Viertel ist nicht so Rattenverseucht wie die Poststation, aber es sind trotzdem genug dort anzutreffen" so endete er seinen Bericht, setzte sich hin und nahm einen Becher Wasser.
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Stordan von Zackenberg
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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   Mi Mai 16, 2018 8:59 am

Stordan nahm den Bericht nickend zur Kenntnis. "Eure Erkundigungen stimmen soweit mit meinen überein. Die Stäle lassen sich binnen ein paar Wochen wieder in gut geeignete Unterbringungen für die Pferdezucht umwandeln und die Wiesen vor dem Tor stehen noch gut dar. Nur die Zäune müssen 1-2 Tage lang geflickt werden.
Stordan griff zur Schale mit dem Dörrfleisch, nahm sich etwas und reichte es an Antonius weiter.
Auch die Papierwerkstätten sind in Ordnung, sie haben sogar eine geeignete Wasserversorgung mittels Brunnen und Ableitungen in Richtung des kleinen Baches, der östlich in Richtung des Heibel fließt. Allerdings wird es noch ein paar Monde dauern, bis die Maschinen wieder aufgebaut sind und ordnungsgemäß funktioniern, wir mussten sie halt zu schnell grob zerlegen, dass setzt eine längere Wartung vor einer Inbetriebnahme voraus. Da war Brodrix sehr deutlich."

Stordan dachte eine Weile nach und wartete auf die Ankunft aller am Feuer. Als dann spät abends alle da waren, setzte er neu an:
So, ich glaube, wir haben einen ersten Eindruck. Jetzt müssen wir festlegen, wie wir vorgehen. Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht, bin jedoch heute noch für Ergänzungen offen.
1. Wir haben hier eine gute Grundsubstanz als Stadt übernommen, müssen jedoch praktisch in allen Bereichen einfache Reparaturen vornehmen.
2. Die Lage der Akademie ist meiner Ansicht nach suboptimal, gerade was das Militärische und die Verwaltung betrifft. Sie kann der Ort der Gelehrsamkeit und des Wissens sein, aber die Verwaltung muss hier in die Stadt. Ich beabsichtige, das nördliche Händlerviertel dafür umzubauen.
3. Der Wiederaufbau kann nicht Überall gleichzeitig erfolgen. Wir müssen Prioritäten setzen. Zuerst die Wohnhäuser und Werkstätten sowie die Höfe, eventuell auch unsere Seeleute zum Fluß und die Holzfäller in den Wald.
4. Wir müssen das Viecherproblem lösen, insbesondere bei den Ratten. Diese Pestbringer müssen weg.
5. Wir brauchen die Poststation, damit wir den Kontakt mit den Lehen und dem Reich verbessern können. Wir sind neu hier in diesem Reich, wollen uns hier ein Leben in der Gemeinschaft des Reiches aufbauen und brauchen im Verteidigungsfall schnell Hilfe. Wir müssen uns dafür eine geeignete Person aussuchen, vielleicht hat da ja wer ein paar Ideen."

Stordan trank einen tiefen Schluck gewässerten Wein.
"Schließlich müssen wir noch einen Verteilungsplan für die Unterkünfte machen. Wenn sich jeder nehmen kann, was er will, bricht hier das Chaos aus."
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Praiodan von Fuchshag
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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   Do Mai 24, 2018 10:36 am

Später kamen Praiodan und Vergus zurück. Ein Stundenmarsch hinter sich, setzen sie sich erstmal direkt unter das Sonnensegel.

"Großteils geräumt Stordan. Wachen schützen den Weltenstein. Ansonsten nur noch eine Seele mit postraumarischen Belastungsstörungen, so nannte Vergus es. Oder?"
Dabei blickte er zu Vergus

"Man kann einiges draus machen, es sieht nach meinem Empfinden so aus, als hätten sie so weit weg die Akademie gebaut, um den Weltenstein zu umbauen. Vermutlich erst nach dem Bau von Quingard entdeckt und bebaut. Großer Verwaltungstrakt und Akademie sowie Bibliothek. Der Marsch dauert etwa eine Stunde, bei lockerem Gang. Zu Pferd also gut zu erreichen. Auf halber Strecke steht tatsächlich auch ein kleines Gasthaus. Stört niemandem wenn es dort Mal laut wird was?
Ich glaube man kann sich dort gut niederlassen, also für die Verwaltung."
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Vergus Dalanea

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BeitragThema: Re: Die Erkundung von Quingard   Do Mai 24, 2018 4:57 pm

Genau, der Herr Bogner litt unter dem Krieg gegen das Schwarze Eis und dem Jadekrieg. Ich kümmere mich um seine Behandlung, dazu aber später. Praiodan beschreibt die Akademie sehr gut. Es braucht einiges an Arbeit und Möbeln, um sie wieder für unsere Zwecke nutzen zu können. Bezüglich des Steines werde ich mich noch mit seiner Exzellenz, der Ar'Dhar und Münzquell auseinandersetzen. Bitte bedenkt, es darf nicht zu breit getreten werden wo der Stein liegt, noch dass er überhaupt in Kelemthal ist. Sonst haben will schnell einige feindliche Truppen am Hals.
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