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 Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze

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Zackenberg Erzähler

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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Mi Mai 23, 2018 1:49 pm

Der Offizier wandte sich nur einmal kurz um, fast, als würde er direkt weitergehen wollen.

"Abgelehnt." kam er kurz und knapp aus seinem Mund.
"Ihr werdet eure Fragen sammeln und diese über Stordan oder Antonius übermitteln. Bei einer guten Führung bedarf es keiner weiteren Bitt- und Fragensteller. Verstanden?"

Es war diese penetrante Art eines genervten Mannes, der viel zu lange hier war und nicht noch mehr Leute sehen wollte, als nur noch seine eigene Familie.
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Nepheruna Banokborn

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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Mi Mai 23, 2018 2:57 pm

Das Augenrollen konnte sie sich verkneifen. Sie war stolz auf ihre Selbstbeherrschung.
Nef hatte ohnehin keine Fragen.
Es war in Gareth schon eine ihrer Beschäftigungen gewesen, auf die größtmöglich höfliche und verständnisvolle Art eines vermeintlich Hilfesuchenden, Nachfragen zu stellen, nur um sich die Natur des Unharmonischen, des Farblosen immer mal wieder vor Augen zu führen. Es war eine Art Spiel.
Soldaten und ihresgleichen überraschten einen selten.
Gar nicht mit dem was sie sagten - sondern wie sie es sagten.
Einiges war eben gleich - auf Mythodea ebenso wie in Aventurien. Ein irgendwie tröstlicher Gedanke.
Sie nahm die Hände in einer nahezu eleganten Bewegung auf den Rücken, um sie ineinander zu legen und nickte dem Offizier zu, wohlwollend und duldsam.

Selbst wenn Streiter des Militärs eine Form der imaginären Leiter erklettert hatten und andere anbellen durften, anstatt angebellt zu werden, verhielten sie sich in ihren Augen vermehrt tierhaft.
Sie erinnerten sie an Hunde oder auch Wölfe - je nachdem auf welcher Position sie waren - jeder ihrer knappen Sätze ein Kläffen.

Ohnehin eine blamable Angewohnheit von schlichten Gemütern, sich Tierbeinamen zu verpassen - und das außerhalb der eigenen vier Wände.
Der Bär, der Wolf, der Adler, der Falke, der Luchs. Sie wollte eine Wette eingehen, dass 'der Wolf' der Beliebteste von allen war. Am Ende waren sie mehr Tier als Mensch und empfanden es im schlimmsten Fall noch als rühmlich.

Bei einer guten Führung... rezitierte sie innerlich. Der Mann hatte wohl wirklich einiges verpasst in seinem Leben. An guter Führung hatte es ihm sicher nie gemangelt, dafür an Gleichgewicht - deshalb musste er so lange in Quingard sein, obwohl er es nicht wollte. In diesem Moment tat er ihr ehrlich leid.
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Feqzjian

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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Mi Mai 23, 2018 3:28 pm

Mit amüsiertem Ausdruck auf der Miene folgte er dem Austausch der beiden direkt vor sich. Obgleich der Offizier offensichtlich davon überzeugt war im Recht - und wichtiger noch - am längeren Hebel zu sein, glich dieses Gespräch einem Kampf gegen den eigenen Schatten.
Wo auch immer der arme Befehlshaber hinschlug, das Beste was er erreichen konnte war, dass er sich nicht selbst verletzte. Vermutlich begriff er gar nicht, dass seine harsche Antwort nur all das tat, was Nef erreichen wollte.

Gemütlich schob der Maraskaner beide Daumen in seinen Waffengurt und legt den Kopf ein wenig zur Seite. Natürlich brauchte es ein Mindestmaß an Struktur in jedem Leben. Nicht nur, dass sie einem selbst dabei half das eigene Leben zu meistern - sie sorgte auch dafür, dass man andere besser einschätzen konnte, ja sogar dafür, dass man sie lenken konnte.
Wer eine solche Struktur besaß galt gemeinhin als normal.

Was als gute Lebenshilfe gedacht war, wurde allerdings von einigen - den braven Offizier eingeschlossen - zum Leben selbst erhoben. Dieser Mann war für einen Soldaten vollkommen normal. Eines allerdings vergaßen diese Leute immer: Die Normalität war eine gepflasterte Straße. Man konnte gut auf ihr gehen, allerdings wuchsen dort keine Blumen. Eine Spur des Bedauers schlich sich in die gute Laune, die auf dem Gesicht Feqzjians glomm. Jeder dieser Männer hatte seine Freiheit gegeben, um einem vorgeblichen Ideal zu folgen. Sie waren fern ihrer Familien, obwohl es nicht galt ihre Familien zu beschützen.

Leben hieß aussuchen - und diese Männer suchten sich nicht einmal die Farben aus, die sie am Leib trugen. Sie suchten sich nicht aus was sie aßen oder gegen wen sie kämpften. Diese Männer hatten vergessen, dass das Leben ein Theaterstück war, bei dem es nicht darauf an kam, wie lang es war - sondern wie bunt.
Unvermittelt erblühte Mitleid in seinem Herzen und das Lächeln, dass er noch eben zur Schau getragen hatte, wurde blasser als er vortrat.

"So wenig ich von Eurem Hiersein erfreut bin, Bruder... Ich glaube, dass Ihr es wirklich hasst. Wer auch immer Ihr seid - ich wünsche Euch und den Euren, dass Ihr bald wieder im Kreis Eurer Familien seid.", ließ er den Offizier wissen - ob er sich nun noch einmal umdrehte oder ging. Erst dann wandte er sich dem Händedruck des Korgeweihten zu. "Preise die Schönheit, Bruderschwester. Ich hoffe die Flucht hat dich nicht deinen wunderschönen Thron gekostet?"
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Antonius
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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Mi Mai 23, 2018 4:46 pm

Antonius nahm Fqzijan's Hand und eine Wolke schien seine Miene zu verfinstern als er antwortete "tatsächlich hat sie diesen Preis gefordert und nicht nur diesen. Aber lass uns nicht mehr über diese dunkle Periode reden, sondern lieber über das was vor uns liegt."
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Dorian Fuxfell
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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Mi Mai 23, 2018 7:02 pm

Nachdem Feqzjian die etwas provokanten Worte gen Offizier warf, der diese entweder überhört oder ignoriert hatte, denn er ging einfach weiter, war er zu Antonius gegangen. Er konnte die Miene des Kor-Dieners mittlerweile deuten und ein ehrlicher Wunsch nach Neuanfang lag auf ihm.

Anders hingegen war es bei Nepheruna und Feqzjian. Er konnte sie noch nicht einschätzen, zumindest nicht so sehr, wie er es wollte. Fehler oder nicht, hier war ein Vertrauensvorschuss von Nöten, ansonsten würde das hier nichts werden.

"Eine schnellere Fragenkette wäre wirklich schneller gewesen Nepheruna, aber wie schon erwähnt, sicherlich außerhalb seines Befehls. Ich glaube, sie sind nicht hier um uns einzuweisen. Ich glaube, sie haben gar keine Lust uns einzuweisen. Sie sind sicher nur hier, um das Wichtigste in dieser Stadt zu schützen und uns zu beobachten. Doch sei es wie es sei."

Mit seinem ausgestreckten Arm kam er auf Antonius zu und dieser erwiderte den freundschaftlichen Gruß.

"Schön dich wiederzusehen Antonius. In einem Stück. Ich hoffe du kannst bei Zeiten nochmal ein paar Lagerfeuergeschichten erzählen. Wobei, ich hoffe vielmehr dass wir diese Zeiten bald einmal haben werden, also... Zeit für Lagerfeuergeschichten."

Dann wandte er sich direkt an Stordan, leicht ungeduldig aber immer noch freundlich.

"Stordan? Zeigst du uns nun die geplanten Baustellen, damit wir zügig anfangen können? Ich mag Boronaya und Freya so schnell wie möglich ein Heim beziehen lassen. Und das geht erst, wenn alle geplanten Sachen repariert und bezugsfertig sind."
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Antonius
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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Mi Mai 23, 2018 9:06 pm

Der Schatten über Antonius Gesicht verflog schnell wieder als Dorian auf ihn förmlich zugeschossen kam und sich so zwischen Phexjan und ihm drängte und auch zwischen die hochkommenden dunklen Erinnerungen... "Dorian! Ich hoffe der Weg von Gutenbucht hierher war nicht zu beschwerlich? ... Ja, ich glaube die Zeit um am Lagerfeuer Geschichten auszutauschen werden wir noch lange nicht haben. Da ihr nun endlich hier seid, werde ich morgen bereits wieder mit einer Einheit unserer Soldaten aufbrechen, um die Außengrenze zu kontrollieren. Aus meiner Sicht ist eile geboten, denn auch wenn keine Rahks gesichtet wurden, denke ich doch, dass sie die Grenze genau im Blick haben und da sie mittlerweile seit einigen Tagen unbewacht ist, befürchte ich das schlimmste und will sobald als Möglich dort hin, um nach dem Rechten zu schauen und wenn ich dort schon mal bin, sie auch gleich zu befestigen und zu besetzen. Ihr werdet mich also erst wieder sehen, wenn es zum Konvent nach Holzbrück geht. Ich werde Björn solange das Kommando über die Grenze geben, er hat schon mal eine Grenze sehr gut bewacht und so brauche ich mir keine Sorgen zu machen, so lange ich in Holzbrück bin."
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Stordan von Zackenberg
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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Do Mai 24, 2018 10:00 am

Stordan nickte dem Offizier noch zu, dann ging er zum Sonnensegel, dass an der nördlichen Seite des Platzes, hinter der Garnison, aufgestellt war. Folgt mir, hier hinten, hinter der Kaserne werde ich euch antworten. Bei diesen Worten lies er es bewenden, maschierte los und winkte die anderen heran.

Das hier ist unser zentraler Sammelplatz, hier soll immer jemand anwesend sein, der dann freiwerdende Kräfte neu verteilen kann. Außerdem habe ich hier eine grobe Skizze der Stadt, an der ich euch erklären werde, was wir wo machen werden.
Bei diesen Worten holte er zwei Papierstücke heraus, die zusammen eine grobe Stadtskizze ergaben. Man konnte erkennen, dass an ihr häufig Änderungen durchgeführt worden waren, an manchenStellen war es so dünn geschabt, dass das Licht schon deutlich durchschimmerte. Er legte sie auf den Tisch und wartete, bis sich alle hierum versammelt hatten.

So, wie man sieht, ist die Grundsubstanz der Stadt gut, die Gebäude lassen sich in verhältnismäßig kurzer Zeit wieder Instand setzen. Allerdings kann man leider auch bemerken, dass sie nicht von normalen Leuten geplant wurde. Die ehemaligen Herren, alles Zauberer, waren so clever, die Verwaltung und die Akademie mit einem sehr wertvollen Artefakt außerhalb der Stadt aufzubauen, einen strammen Fußmarsch von der Stadt entfernt. Leider haben sie auch ihr Siechenhaus da untergebracht, wir werden hier ein zweites gründen müssen.

Die Stadt selbst ist durch ihre drei Tore und die dahin führenden Straßen in Drittel geteilt, wobei man diese noch unterteilen kann. Das Tor im Nordosten führt zur Ruine der ehemaligen Archontenfestung, aus dem südlichen Tor sind wir gerade gekommen und das Tor im Nordwesten führt zur Akademie.

Das Drittel im Südosten ist geprägt als Handwerker- und Alchemistenviertel, enthält allerdings auch die Papierwerke. Dabei ist die Zimmerei am Nordöstlichen Tor, die Schmieden "sinnhafterweise" neben den Alchemisten.
Das Drittel im Südwesten enthält unten die Stallungen, darüber am Marktplatz das Händlerviertel und zum Nordwesttor dann Wohnhäuser. Das große Gästehaus für die Kinder ist auch in diesem Drittel, im Wohnviertel an der Straße zum Nordwesttor, direkt an der Stadtmauer.
Das Drittel im Norden ist vielschichtiger. Im Nordwesten sind ebenfalls mehr Wohnhäuser, dann ist an der Mauer ein Obsthain und im Nordosten dann der Rabenturm mit dem Löschteich. Am Marktplatz selbst sind auch in diesem Viertel mehr Händlerhäuser. Dieser Bereich der Händler wird erstmal provisorische Verwaltung, wir werden es noch umbauen müssen, später. Darum zieht hier niemand ein.

So, jetzt zu den einzelnen Bereichen:
1.  Federica, ihr übernehmt bitte hier die zentrale Leitung. Die Leute vertrauen euch, insbesondere nach der Reise. Die 10 Trupps melden sich immer wieder hier bei euch, ihr setzt sie ein. Wer von uns hier einen Trupp braucht, fordert ihn bei euch an.
2. Dorian, ihr übernehmt die Wohnhäuser. Schnappt euch einen guten Handwerker, beurteilt sie und bereitet die Verteilung vor. Sorgt für ein gerechtes System, dass die Ordnung der einzelnen Bereiche berücksichtigt. Dabei ist zu beachten, dass die Handwerkerhäuser natürlich einen Wohnteil haben und wir Nepherunas Idee, dass Handwerker, die einen Waisen als Lehrling nehmen, zuerst wählen dürfen, einfließen sollte. Die Verpflegung der Lehrlinge übernehmen wir im ersten Jahr, die Handwerker bekommen dafür die Lebensmittel.
3. Nepheruna, ihr habt euch immer gut ums Hospital bemüht sowie um die Waisen. Ihr schaut bitte mit danach, dass diese voran kommen. Ihr leitet den Umbau des Waisenhausen.
4. Euer Gnaden Khaid, ihr nehmt euch bitte wieder dem Siechenhaus an und baut eines in der Stadt auf. Ich weiß, ihr werdet sicher wieder unzufrieden sein, aber wir bauen hier sicher etwas was gutes auf. Nehmt euch dafür ein Haus in der Nähe des Waisenhauses und dazu ein Lagerhaus daneben, was mit zur Nutzung als Behandlungshaus dienen kann.
5. Feqzjian, ich kenne euch kaum, aber Dorian vertraut euch und ich vertraue ihm. Ich würde euch gerne ebenfalls mit einer Aufgabe betrauen. Ihr habt recht, was unsere Vorräte betrifft. Was wir haben muss gut gelagert werden, unsere wenigen Handelswaren ebenfalls, da wir sie dringend noch als Tauschwaren benötigen. Ihr nehmt euch bitte die Lagerhallen im südlichen Händlerviertel vor, sie liegen an der Nordwestlichen Straße und dann den Stichweg hinein. Setzt sie instand und bereitet dann eine kontrollierte Lebensmittelausgabe vor, so dass alle ausreichend versorgt werden und möglichst nichts verschwendet wird.
6. Eslam, da die anderen Zauberer sich primär um die Akademie bemühen, brauche ich euch hier. Untersucht bitte die Stadt auf mögliche magische Gefährdungen.
7. Antonius, ihr habt ja euren Aufgabenbereich schon geschildert. Odgrimm wird dann hier eine Kaserne ausbauen, ebenso eine Sicherung der Tore.
8. Die Söldner sollen in der Stadt die Viecher bekämpfen, insbesondere die Ratten ausmerzen und ihre Futterquellen auftun. Ich glaube auch, dass hier ein paar Wildtiere in die Stadt gekommen sind und dann in der Kanalisation verendet sind. Die müssen weg.
9. Hat jemand noch eine geeignete Idee, wer sich der Poststation annehmen kann. Am besten einer, der sich auf Tiere, insbesondere Vögel versteht. Er muss sie neu domestizieren, alles reinigen, Instand setzen und dann den Betrieb wieder aufbauen.
10.Da Bran nicht da ist, er kommt nach, keine Angst, übernimmt sein Stellvertreter die Wache. Sie ist normalerweise in der Garnison untergebracht, da dise aber besetzt ist, werden wir erstmal ein Handelshaus umfunktionieren. Darum kümmer ich mich, der Leutnant kann dann die Abwicklung übernehmen.
11. Die Kanalisation muss kontrolliert und repariert werden. Dafür teilen wir wohl besser Gibldip und ein paar arme Seelen ein. Federica, das müsst ihr leider auch überwachen.
12. Mein Sekretär übernimmt die Kontrolle und Leitung der Instandsetzung im Handwerkerviertel.
13. Praiodan und Vergus kümmern sich um die Akademie, werden jedoch erstmal nur einen kleinen Trupp bekommen.
14. Ich werde überall sein, insbesondere aber mt den Bauern ihren Weiler zeigen, die Holzfäller einweisen und die Arbeiten mit koordinieren. Außerdem muß ich in wenigen Wochen schon wieder am Hof sein, damit wir hier möglichst unser eigener Herr ohne Reichstruppen in der Stadt werden.

So, damit haben wir wohl alle genug zu tun. Gleich sollte sich jeder von euch ein persönliches Bild von der Stadt, insbesondere seinem Aufgabenbereich, machen.
Erste Instandsetzungsziele und damit verbundene Aufgabenbereiche der einzelnen Arbeitsgruppen sind demnach:

1. Das Waisenhaus (Nepheruna)
2. Das Siechenhaus (Khaid)
3. Die Zimmerei (Sekretär)
4. Die Schmieden (Sekretär)
5. Die Lagerhäuser (Feqzjian)
6. Die Ställe (Traviane)
7. Die Wache (Leutnant), im Anschluß daran Aufbau der Verwaltung
8. + 9. Wohnhäuser (Dorian)
10. Sonstige, dieser Trupp wird vor allem außerhalb der Stadt arbeiten.

Alle einverstanden? Noch Fragen?


Zuletzt von Stordan von Zackenberg am Do Mai 24, 2018 12:14 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Dorian Fuxfell
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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Do Mai 24, 2018 10:28 am

Dorian nickte ihm kurz zu.
"Verstanden, ich werde Feqzijan aber kurz mit in das Wohnviertel nehmen, wenn es in Ordnung ist. Danach kann er direkt zum Lagerhaus gehen. Es wird nicht lange dauern, versprochen."

Danach blickte er kurz zu Feqzijan und nickte ihm in die Richtung der Wohnhäuser zu, ehe er langsam anfing in die Richtung zu gehen.
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Nepheruna Banokborn

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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Fr Mai 25, 2018 3:38 pm

Kurz verfolgte Nepheruna die freudenvolle Begrüßung von Dorian und Antonius – zwei alte Freunde, die sich wiedertrafen. Ein wahrer Jammer, dass Letzterer sobald wieder an die Außengrenzen würde aufbrechen musste. Es erschien ihr, als sei der Ritter von Zackenberg der verstandsbetonteste Kor-Geweihte, der ihr je begegnet war. Und darüber empfand sie wahre Erleichterung. Die Grenzen verstärken, Sicherheit herstellen. Ein guter Plan.

Das Krächzen einiger Raben auf den nahen Dächern holte ihre Aufmerksamkeit ein. Mehrere Paare schwarzer Vogelaugen spähten zu ihnen herab, mit schiefgelegten schwarzen Köpfen. Ein kurzes Frösteln lief trotz der Wärme der Ingerimmsonne über ihren Rücken und verpasste ihr eine Gänsehaut – sie malte schnell ein kleines, unauffälliges Glückssymbol mit einem Zeigefinger in die Handfläche der anderen Hand. Boronsboten . Sie versuchte den Gedanken an ein Omen zu verscheuchen. Und all die Ratten wollte sie schon gar nicht erst denken…

Die offensichtliche Liebhaberin der Farbe Rot rieb sich die Arme, als sie mitten in der Schar um Stordan zum Sonnensegel trottete. Die Kaserne also – sie hob den Kopf und prägte sich das Gebäude ein.
Aufmerksam folgte sie dem erklärenden Monolog des ehemaligen Barons und jetzig Verwaltenden. Sie drängte sich nicht in hastiger Neugier hervor, um die Skizze der Stadt genauer in Augenschein zu nehmen. Gelassen trat sie näher an den Tisch heran, hielt die Arme locker verschränkt und beobachtete.
Quingard war eine Stadt der Zauberei gewesen? Sie unterbrach ihn nicht, als diese Frage in ihr aufkam. Aber der Umstand dieses Nebensatzes von Stordan erschien ihr äußerst interessant und irgendwie geheimnisvoll. Sie hatte eine Schwäche für Rätselhaftes.
Als Stordan geendet hatte, nickte auch sie mehrere Male leicht. Sie löste die Schranke ihrer Arme.

„Möglicherweise ist Corvin Rake der Richtige für die Poststation. Er betätigt sich eigentlich im Mischen von Tränken, versorgte auch das Lazarett – ein passabler Alchemist. Aber zusätzlich war er derjenige, der Phexdan und mich jahrelang mit Informationen aus Gareth versorgte, während wir auf Maraskan weilten. Er ist der Sohn einer gutbürgerlichen Familie aus AltGareth – versteht sich ausgezeichnet auf das Schreiben und Lesen und ist zudem weitsichtig und verantwortungsvoll genug, sich um die Bedürfnisse der Briefvögel zu kümmern.
Wenn es ihm möglich wäre, ein Haus im nördlichsten Bereich des südöstlichen Alchemistenviertels zu bekommen, ist der Weg zum nordöstlichen Rabenturm zudem weniger weit.“


Sie atmete einmal durch, nachdem sie den Vorschlag unterbreitet hatte.
„Zudem hätte ich tatsächlich einige Fragen. Habe ich es recht verstanden, dass die Baumeister dieser Stadt großteils bis allesamt Magier waren? Haben wir in Bezug auf die Häuser mit irgendeiner Form magischen Mechanismen oder Rückständen zu rechnen? Unter welchen Umständen haben diese Magier Quingard verlassen und ist bekannt welche Gründe sie hatten das Herzstück ihrer Siedlung – Akademie und Verwaltung – in Entfernung zu errichten?
Wenn Ihr sagt, ein strammer Fußmarsch – von wie vielen Augenblicken sprecht ihr in etwa? Der Hälfte einer Stunde?
Und wollt ihr uns alle miteinander die vergebenen Bauprojekte jetzt anschließend in Natura bei einem Rundgang zeigen? Dann sind alle hier gleich in Kenntnis, wo sich später die anderen Baustellen befinden werden und anschließend könnten wir uns die uns anvertrauten Projekte einzeln eingehend ansehen. Das würde zumindest eine erste Übersicht schaffen und ein mögliches Suchen des einzelnen ersparen.
Wird eine größere Skizze der Stadt angefertigt und hier deponiert werden? Stadtkarten erleichtern so vieles."


Sie sah zu Dorian und Phexdan. Sie mochte es nicht, wenn er von ihr entfernt wurde. Aber sie wusste nur zu gut, dass es bisweilen eine Notwendigkeit war, also lächelte sie Phexdan lediglich aufmunternd an, ehe ihre graugrünen Augen wieder zu Stordan zurückfanden.
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Khaid Harunianson

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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Fr Mai 25, 2018 4:34 pm

Khaid blinzelte und blickte bei der Erwähnung seines Namens auf, ehe er Stordan fokussierte. In den vergangenen Wochen hatte er sich bemüht nicht weiter aufzufallen, mehr als heilender Schatten der Aventurischen Allianz sowie der Zackenberger zu agieren – was alleine ob seiner Gestalt schier unmöglich erschien. Ein Mundwinkel des Peraine-Geweihten zuckte bei dem Gedanken unweigerlich. Er lauschte den Ausführungen des Barons, während er sich genüsslich ein Stück Stockbrot in den Mund schob und dann, die guten Manieren fast ein bisschen missachtend, mit nicht gänzlich leerer Futterluke auf Stordans Frage antwortete.

Halten wir es für eine gute Idee, das Siechenhaus in der Nähe des Waisenhauses anzusiedeln?
Seine Antwort war durchdrungen von Zweifel am Wunsch des einstigen Barons, glücklicherweise kannten sie es vom Therbûniten nicht viel anders. „Das Siechenhaus würde ich gerne weiter abseits errichten, je weiter weg das Haus von Bürgern oder Schwachen ist, desto besser. Bedenkt bitte, dass sich eine Seuche – so sie inmitten der Stadt ausbricht – weit schlechter eindämmen lässt, außer die gütige Herrin schenkt uns ein Wunder.

Für kleinere Sperenzchen wie Knochenbrüche habe ich einen Vorschlag und zwar, dass wir sehen wo ich langfristig unterkomme und sofern Haruniansons Bürgerhaus über einen zweiten Stock verfügt, würde ich mich dort als Medicus niederlassen, den vertrauenswürdigen Heilerrecken Zugriff auf den Arbeitsplatz im Erdgeschoss gewähren, für Sprechstunden wie auch Behandlungen sowie Lehrstunden abhalten, sofern erforderlich, in einem praktikableren Umfeld. Dann überlasten wir das Siechenhaus nicht, wir setzen Jedermann keiner unnötigen Gefahr aus und wir behalten uns die Möglichkeit einer Quarantäne - mit einem Siechenhaus das etwas ab vom Schuss liegt - hinreichend aufrecht.

Wie steht ihr dazu, Stordan?

Seine Aufmerksamkeit wanderte über die Anwesenden, zurück bis hin zu Stordan. Die Idee empfand er selbst für gut genug, um sie endlich einmal zu äußern – wenn sie schon einen neuen Plan aufstellten. Dazu war sein Interesse groß, die kleinen Wehwehchen von den ersten Zwischenfällen zu trennen. Und er machte sich keine Illusionen: ein Behandlungsraum im Haus, als niedergelassener Medicus aus dem Orden der Therbûniten, es war eine Art von Traum die er sich hier wahrscheinlich verwirklichen musste, da der Weg nach Aventurien unrealistisch weit war, ganz ohne Schiff und verlässliche Mannschaft. Er musste sehen, wie er ohne die dauerhafte Präsenz von Kirche und Orden klar kam, nachdem er sich dafür entschieden hatte zu bleiben. Der Nutzen für die anderen war hoch, seinen persönlichen Aufwand sah er aber noch nicht als hinreichend vergütet an.


Zuletzt von Khaid Harunianson am Fr Mai 25, 2018 5:45 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Wort vergessen!)
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Feqzjian

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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Fr Mai 25, 2018 5:32 pm

Nachdenklich betrachtete er den Karte auf dem Tisch einen Moment - nicht nur die Lagerhäuser, auch andere Straßen und Häuser, Gassen und Plätze. Während seine Augen hierhin und dorthin huschten nickte er zu den Worten Stordans, ehe er entgegnete:"Sicher. Ich kümmere mich drum."

Dann erst huschte ein kurzer Blick zu Nef, ehe er seine Aufmerksamkeit zurück in Richtung Dorians wandte. "Je eher wir daran gehen, desto besser. Gehen wir sofort?"
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Tarion

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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Sa Mai 26, 2018 12:57 am

Corvin hat die Ausführungen aller beteiligten aus einigen Schritten Entfernung aufmerksam verfolgt. Es gab schon genug Leute die etwas zu sagen hatten. In den vergangenen Tagen als sie unterwegs waren hat er sich oft die Frage gestellt wo die Reise wohl enden würde und ob der nächste Halt überhaupt für lange Zeit ein neues Zuhause bieten wird.
In Quingard angekommen wuchs die Hoffnung schnell und er malte sich aus wie es hier wohl in einigen Monaten aussehen könnte, wenn sich ein gewisser Alltag eingestellt hat und die Menschen ihrem täglichen Geschäften nachgehen.

Fexdan und Nef pflegten seit den Kämpfen in Neu Zackenberg viele Kontakte und er vertraute ihnen. Es wird sicherlich einige Spannende neue Aufgaben geben. Nefs Vorschlag und die Nennung seines Namens weckte seine Aufmerksamkeit und er trat dichter an die Karte, um sich ein besseres Bild von dem Gehörten zu machen.

Die Idee, sich um die Poststation zu kümmern, gefiel ihm spontan. Man würde mit vielen Leuten ins Gespräch kommen. Von weitem sah der Turm groß genug aus, als dass man darin auch ein kleines Arbeitszimmer einrichten könnte, aber das würde er noch herausfinden. Die Vorstellung in einem Turm zu arbeiten gefiel ihm irgendwie. Nunja, er war kein Experte was Raben angeht, aber es sind schöne Tiere und die Arbeit mit ihnen würde ihm Spaß bringen. Wenn er hier und da einige Informationen zum Umgang mit den Tieren auftreiben kann, sollte es kein problem sein sie abzurichten. Irgendjemand wird schon helfen können und sonst haben die Magier vielleicht das eine oder andere Buch zum Thema hier gelassen. Zudem kann man später auch eine der Waisen mit der Versorgung der Raben vertraut machen.

Nach kurzem gedankenversunkenem Blick auf die Karte wandte er sich an Nef und Stordan.

"Der Umgang mit den Raben klingt nach einer spannenden Aufgabe. Meine Eltern waren angesehene Händler in Gareth und ich verstehe etwas vom Geschäft. Ich mir kann wohl vorstellen die Poststation gewissenhaft zu leiten. Um ein wenig Hilfe mit den Tieren kann ich mich selbst bemühen. Vielleicht kann später auch eines der Waisenkinder bei der Versorgung helfen. Das sollte sich aus den Einnahmen der Poststation finanzieren lassen.

Wie groß ist der Turm von innen? Ich kann mir vorstellen unten im Turm einen kleinen Laden zu betreiben und Waren aus dem Papierwerk, sowie Federn, Tinte, Siegelwachs und weiteres Zubehör zu verkaufen."


Eine zunehmende Begeisterung schwang in seiner Stimme mit und je mehr er darüber nachdachte desto mehr Ideen kamen ihm.

Ein Haus zwischen Rabenturm und dem Alchemistenviertel wie Nef es vorgeschlagen hat wäre natürlich optimal. Wenn der Turm groß genug ist könnte er auch dort wohnen. Aber das kann auch in den kommenden Tagen entschieden werden. Ersteinmal wird er vermutlich sehr viel Vogelscheiße wegputzen müssen, um den Tum überhaupt wieder betretbar zu machen.
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Zackenberg Erzähler

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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Sa Mai 26, 2018 8:11 am

Auf der Karte seht ihr, dass das Rabenturm-Viertel nur aus drei Gebäuden besteht. Dem Turm, einer Poststation und dem Recht kleinen Haus des Turmmeisters. Sie sind alle drei miteinander verbunden. Von der Poststation in der Mitte gelangt man in die beiden anderen Gebäude
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Dorian Fuxfell
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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Sa Mai 26, 2018 8:15 am

Als er mit Feqzijan alleine war, gingen sie in Richtung der Wohnhäuser, zumindest in die Richtung, in der sie laut Karte liegen sollten.

"Ich halte meine Versprechen. Ihr wisst warum wir hier sind. Sucht euch eins aus. Nicht unbedingt das größte und protzigste Haus am Markt, aber groß genug für euch, mit einem kleinen Garten."

Im Wohnviertel angekommen trafen mehrere Häuser auf diese Beschreibung hin.
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Antonius
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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Sa Mai 26, 2018 11:23 am

Antonius sah zu  Corvin und sagte dann "Corvin? Richtig? Nun ich freue mich dass Euch diese Aufgabe zu zusagt, aber möchte ich davor warnen die Aufgabe diese Raben neu zu domestizieren zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen. Als Stordan und ich diesen Turm erkunden wollten, haben wir nicht einen Fuß in ihn reinsetzen können, da er von oben bis unten voller wilder nistender Raben ist und sie ihre Nester verteidigen. Mein Vorschlag war damals, den Turm erst mal auszuräuschern."
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Tarion

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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Sa Mai 26, 2018 6:41 pm

"Ich bin mir sicher, dass es einige Wochen in Anspruch nehmen wird."
Nach einer kurzen Pause des Nachdenkens setzt er dann fort:

"In welchem Zustand die Käfige sind, konntet Ihr dann wohl noch nicht in Augenschein nehmen? Wenn es so viele Raben sind wie Ihr beschreibt ist ausräuchern sicherlich eine gute Idee, danach müssen wir den Turm so weit dicht bekommen, das nur so viele Raben hinnein kommen wie wir gebrauchen und versorgen können. Ich denke, dass das größere Problem sein wird, die Population in den Griff zu bekommen. Durch Fütterung und Kontakt mit Menschen sollten die verbleibenden Tiere mit der Zeit wieder zahmer werden, so dass wir sie Reisenden mitgeben können."
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Antonius
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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Sa Mai 26, 2018 6:58 pm

Antonius nickte "Das hört sich Tatsächlich nach einem guten Plan an. Den Rest konnten wir jedoch inspizieren und die Poststelle und der Wohnbereich sind in relativ gutem Zustand, sie wieder herzurichten dürfte nicht so großen Aufwand kosten."
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Dorian Fuxfell
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BeitragThema: Re: Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze   Fr Jun 08, 2018 10:50 am

Dorian ging nach dem Gespräch mit Feqzjian direkt zu den Bautrupps und wies einige von ihnen in die Wohngegenden ein. Er zeigte ihnen Häuser, die demontiert werden konnten um Schindeln und Holz zu gewinnen und dann die Häuser, die renoviert werden sollten. Bald würden sie endlich in die Häuser ziehen können...
Viele der Handwerker waren auf den Plan eingegangen, dass sie ein größeres Haus bekommen würden, wenn sie Lehrlinge aufnehmen. Ein Schmied hatte gleich drei Lehrlinge genommen und Dorian wusste, dass er es nicht aus Gier tat.
Er notierte sich alle Namen und die Anzahl der neuen Lehrlinge und würde sie dann entsprechend unterkommen lassen.
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Neubezug von Quingard - der Kampf um die besten Plätze
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