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 Der Rabenturm

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Tarion

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BeitragThema: Der Rabenturm   Sa Jun 16, 2018 1:35 pm

Nachdem die Aufgaben verteilt waren fing Corvin direkt an Pläne für den Rabentum im Kopf zu schmieden. Zuerst musste er sich aber selbst ein Bild von der Lage machen und so machte er sich auf zum Turm. Auf dem Weg vielen Ihm immer wieder die vielen Tiere in den Straßen auf, Katzen mochten ja niedlich sein, aber so viele würden Nachts für viel Lärm durch ihre Revierkämpfe sorgen. Ratten waren scheue Tiere, immer wenn er in eine Gasse einbog, die nicht von Katzen besiedelt war konnte er beobachten wie sich einige Ratten von der Mitte der Straße in die Nischen zwischen den Häusern verkrochen.
Je näher er dem Rabenturm kam, desto schlechter wurde die Luft, es lag ein leichter Geruch von Verwesung in der Luft. Dem muss dringend nachgegangen werden, hier und da war auch ein Rattenkadaver zu sehen. Auffällig war zudem, dass es immer mehr Raben auf den Vorsprüngen der wenigen Gebäude wurden, die Population der Katzen jedoch stark abnahm. Es wirkte als hätten die Tiere sich die Stadt bereits untereinander aufgeteilt.

Angekommen beim Turm sah er auch die anderen beiden Gebäude, die er bisher nur von der Karte kannte. Die Poststation und das Haus des Turmmeisters. Nach einem kurzen Blick zur Turmspitze wo er duzende Raben sitzen sehen konnte - und wer weiß wie viele noch im Turm saßen - entschied er sich erst einmal die anderen Gebäude zu inspizieren. Wenn es nicht zu viel Arbeit war könnte er sich vielleicht schon Bald eine kleine Schlafstelle im Haus des Turmmeisters einrichten. Von dem was er gehört hatte, sich Antonius bereits einigen der Ratten angenommen, die sich hier und im Turm eingenistet hatten.

Dennoch trat er mit einer gewissen Skepsis und gezogenem Dolch, um sich notfalls Nager vom Hals zu schaffen an die Tür und öffnete sie Langsam. Im Turm war es dunkel, seine Augen brauchten einige Sekunden um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, dann sah er sich im Haus um...



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Zackenberg Erzähler

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BeitragThema: Re: Der Rabenturm   Sa Jun 16, 2018 8:54 pm

Als Tarion die knarrende Tür öffnet, passiert nichts weiter so dass sich seine Augen in Ruhe an die Dunkelheit des Raumes gewöhnen können. 
Als sich die Augen an die Dunkelheit Gewöhnt haben erkennt Tarion zwei kleine Bänke, eventuell für wartende Kunden am Eingang, sowie drei mit Holzelementen abgetrennte Schalter in der Mitte des Raums. Dahinter kannst du von hier noch nicht mehr sehen.
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Tarion

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Anzahl der Beiträge : 7

BeitragThema: Re: Der Rabenturm   So Jun 17, 2018 12:07 pm

Corvin tritt in den Raum, auf den ersten Blick sah es gar nicht so übel aus. Die wichtigsten Möbelstücke, um hier eine Poststation zu betreiben waren vorhanden und sahen soweit auch benutzbar aus.
Die Luft roch etwas muffig, kein Wunder, noch so langem Leerstand. Er suchte nach den Fenstern und öffnete die Hölzernen Läden, um mehr Licht in den Raum zu lassen und sich in Ruhe umzuschauen.

Nachdem er sich ein Bild vom Verkaufsraum gemacht hatte würde er als nächstes das Zimmer des Turmwächters inspizieren.
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Zackenberg Erzähler

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BeitragThema: Re: Der Rabenturm   So Jun 17, 2018 6:03 pm

Die Räume des biherherigen Rabenmeisters bestanden aus einem Bett, einer Kochstelle sowie einem kleinem Tisch mit Stühlen sowie zwei Schränke.
Im gesamten Gebäude findest du keine Ratten.


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Tarion

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Anzahl der Beiträge : 7

BeitragThema: Re: Der Rabenturm   Fr Jun 22, 2018 1:26 pm

Corvin nickte zufrieden als er die Räume betrachtete, einige der Möbel könnten ein bisschen Öl Vertragen und es musste dringen noch einmal durchgefegt werden, aber er würde im laufe der nächsten Tage sicherlich hier einziehen können. Er musste zum Ausräuchern der Raben ohnehin noch etwas Heu, Stroh oder Blätter besorgen. Das könnte man direkt mit der Herrichtung des Bettes verbinden.

Corvin trat nach draußen, um sich den Rabenturm zu beschauen. Noch vor der Tür warf er einen erneuten Blick nach oben von wo aus lautes Krächzen der Raben zu vernehmen war. Dann trat er langsam an die Tür und öffnete diese einen Spalt weit. Kaum steckte er den Kopf durch die Tür verfiel ihn nur knapp ein dicker Tropfen Rabenkot. Die Treppe und der Boden waren überzogen vom Unrat der Raben die sich in jeder freien Ecke und auf allen Balken Nester gebaut hatten.
Um nicht den ganzen Turm in Brand zu stecken würde es eine Feuerschale brauchen. Es schien unmöglich im Turm nach oben zu gelangen. Aber er würde vorsichtshalber ein par Bretter besorgen, um den Turm Dicht zu bekommen und die Raben nur kontrolliert zurück zu lassen.

Im Kopf erstellte er die Liste von Dingen die er im laufe der nächsten Tage besorgen müsste:
* Holz und Zunder für das Feuer
* Heu / Stroh / Gras oder Blätter, um den Turm auszuräuchern
* Tücher und einen Eimer Wasser, um sich selbst vor dem Rauch zu schützen
* Bretter, Nägel und einen Hammer, um die Verschläge vorläufig geschlossen zu halten
* Etwas Futter für die Raben, um sich wieder mit ihnen zu versöhnen - zumindest mit einigen

Vielleicht würde Phexdan ihm beim Ausräuchern helfen können. Von den Handwerker Trupps könnte er ein oder zwei Leute gebrauchen, falls sie entbehrlich waren. Sonst würde es wohl auch zu zweit gehen.
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Tarion

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BeitragThema: Re: Der Rabenturm   Mo Jun 25, 2018 11:02 pm

Am Nachmittag des nächsten Tages hatte er alles beisammen. Sogar etwas mehr Heu und Stroh, um sich daraus noch das Bett im Turmquatier einzurichten. Feqzjian hatte sich bereit erklärt zu zu helfen, auch wenn er selbst alle Hände voll zutun hatte. Aber zu zweit sollten sie es schaffen und so mussten sie immerhin keine der überall dringend gebrauchten Handwerker Trupps beanspruchen.

Am Eingang zum Turm stand die Feuerschale mit einigen Scheiten Holz und genug Zunder, um das Feuer zu entfachen. Neben der Tür lehnten einige längere Bretter, ein Hammer und eine Handvoll Nägeln in einer kleinen Holzschale daneben. Ein eng gepacktes Bündel Stroh lag ebenfalls bereit, sowie 2 dicke Äste die sich gut als Knüppel gegen verärgerte Raben einsetzten ließen.

Corvin stapelte noch einige letzte Scheite auf. "Wir können die Feuerschale rein schieben sobald es anfängt zu brennen. Hier nimm das Tuch und mach es Nass, dann haben wir eine Chance in den Turm zu gehen, wenn der Rauch langsam weniger wird."

Corvin reichte Feqzjian eines der Tücher und band sich selbst eins lose um den Hals.

Ich weiß nicht wirklich was uns in den oberen Etagen erwartet. Ob es Käfige gibt und in welchem Zustand sie sind. Jedenfalls müssen wir dafür sorgen, dass nur wenige Nester übrig bleiben. Gerade so, dass eine Handvoll Raben übrig bleibt die ich im laufe der nächsten Woche hoffentlich zahm bekomme.

Untermalt vom Krächzen unzähliger Raben schlug Corvin einige Funken und der Zunder fing feuer...
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