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 Von güldenen Briefen

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Raûl
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BeitragThema: Re: Von güldenen Briefen   So Dez 20, 2015 5:59 pm

Raûl sah Nani nach "Cathaniell." schimpfte er vor sich hin, dann sah er auf, sah, dass während ihrer Diskussion die Baustelle zum erliegen gekommen war und sich der Rest der Helfer in alle Winde zerstreut hatten. In Anbetracht der fortgeschrittenen Tageszeit würde der Bauabschnitt heute auch nicht mehr fertig werden. "Bradach! Tschad bala chochad cherima!" fluchte er innbrünstig vor sich hin und ließ den ganzen Kram stehen, um Neome zu suchen.

_________________
IT:  Raûl Mazhahk ân Oshead
Zweitchar: Heribas Veneficus
OT: Felix
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Vhenan
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BeitragThema: Re: Von güldenen Briefen   Di Dez 22, 2015 9:38 pm

Nani hörte Raûl im Hintergrund fluchen und grinste nicht wie gewohnt darüber, obwohl es ein sehr guter Fluch war. Vielleicht war sie dumm, ja vielleicht war sie auch ein Esel. Trotzdem wollte sie dem Mahzhak nicht alle Informationen geben. Er hatte nicht so reagiert, wie sie es erwartet hatte und das konnte die Kleine selbst noch nicht begreifen. Sie fühlte sich besser, weil sie diese Tat mit Raûl geteilt hatte, aber sie fühlte sich nicht befreit. Vielleicht hatte Mira ihr wirklich schon verziehen, aber Vhenan selbst konnte es noch nicht. Dafür war die Wunde noch zu frisch und zu tief. Vielleicht hätte sie dieser gruseligen Tochter der Tugend DAS auf die Nase binden sollen, dann hätte die Komische nicht behaupten können, dass sie keine Schuld trug. Das war eine der seltsamsten Begegnungen gewesen, die sie je gehabt hatte... (Chattras gehörte auch in diese Ecke) und offenbar war die Kleine da nicht ganz zurechnungsfähig gewesen. Nani fragte sich immer noch weshalb sie etwas anderes in dieser Frau gesehen hatte als Neome... Vielleicht hatten sich die Wogen ihres Verstands durch die ganzen Schläge davor noch nicht wieder geglättet und sie hatte sich das nur eingebildet.
Ist ja auch egal.“, kommentierte sie ihren Gedanken laut und ging in eine andere Richtung als angekündigt. Konnte Raûl doch egal sein.

Bradach! Nij tiath Ahagma!“, brummte sie launisch und müde vor sich hin. Jedenfalls, wenn er ernst gemeint war. Sie tat nicht, was sie angekündigt hatte, nein Vhenan hatte keine Lust und keine Kraft mehr zu arbeiten. Ständig herum zu wüten war anstrengend. Und diese Beichte hatte Kraft gekostet. Schuld und Zorn waren keine angenehmen Gefährten.

Sie schlug den Weg in ihr Zelt ein, um für sich zu sein. Sie würde weiter warten. Denn hier war ausnahmsweise nicht Neome die Pakata und auch der Mahzhak war nicht wichtig, egal wie sehr es ihn störte. Allein der Banishosha entschied was der Rest von ihnen allen erfuhr und was nicht. Nani musste davon ausgehen, dass Scriptoria die Informationen weitergeleitet hatte, etwas anderes wäre völlig absurd. Ihre Loyalitäten waren klar. Natürlich musste der Banishosha diese Dinge wissen, denn der war hier der Kapitän... nur der Weg der Informationen war wichtig gewesen. Nani stellte wieder einmal fest, dass sie es hasste solche Entscheidungen zu treffen. Sie würde nie eine Pakata sein. Ein Lorashosha dagegen wäre... gar nicht mal so schlecht. Nani grinste blöd und griff nach einem Zettel, um eine Geschichte zu lesen. Sie wollte für heute nicht mehr denken, sie wollte sich berieseln lassen und ablenken.

Die Feuerfrafzen..fratzen.“, las sie laut und korrigierte sich sofort. Geschichten waren immer gut, um zu lernen. Auch wenn sie nicht wusste was ein Aru war oder ein Puk. Oder ein singender Lim Lao. Sie stellte sich irgendwelche Geschöpfe vor, die ihr gerade ins Bild passten. Es waren schöne Tiere mit goldenem Fell und goldenen Federn. Nur der Puk war klein und hässlich und hatte rote Augen.
Sie las eine Weile und verzog ihr Gesicht. „Hephawas? Das ist total das Naeviwort!“, beschwerte sie sich wie gewohnt. Wer ständig fluchte, neigte auch zu Selbstgesprächen. „Was ist das denn für ne Geschichte?“ So sprachen doch nur Magier und Alchemisten! Wie nervig.
Uh, Ignis!“, freute sie sich, als der Avatar auftrat. Den mochte sie irgendwie. Nur seine Anhänger waren ihr viel zu radikal. Man musste doch nicht immer gleich alles abfackeln.
.... Wer bist DU, dass du mir sagst wie ich bin? Ich bin wie ich bin und das ist meine Natur. Also sei du wer du bist und lass mich in Ruh!“ Vhenan grinste bei diesen Zeilen, des Hephairgendwas breit und applaudierte innerlich. Gutes Wesen!

Dann las sie laut weiter. „Zorning also auch, und leicht gereizt? Dann nenn ich dich ab heute mein Eigentum, Feuerfratze.“ Vhenan brummte. Das waren doch keine schlechten Eigenschaften! Der sollte das Vieh in Ruhe lassen! „Blödmann!“, schalt sie den Avatar und las weiter.

Und er riss sich ein Bündel Haare aus, entzündete sie und steckte sie an den Kopf des Hepha....Hepha... MAAAAAAAAANN! esti...cons..... Wer nennt denn ein Tier SO?! Kowa!... Der ganze Leib des Tieres wurde durchgerüttelt und als es wieder gerade aus denken konnte... HA! Das kenn ich!... fand es sich ein paar handbreit über dem Boden schwebend. Sein langes Haar brannte lichterloh und sein Fell hatte sich rötlich verfärbt. Auch schien sein Kopf unförmig angeschwollen zu sein während der Rest seines Körpers fast winzig und zerschrumpelt war. … Ihhh... Das zuletzt hielt es für eine gute Eigenschaft des neuen Körpers.... was, wieso das denn?... Denn endlich hatte sein großes Ego darin auch Platz.“ Nani lachte laut. „Ja, ein Ego braucht Platz! .... Und seit diesem Tag durchstreifen die Nachkommen der ersten Feuerfratze, die niemals zahlreich sein sollten, die Wälder Mitrasperas und tun was sie gerade wollen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Sie fand den Text sehr seltsam und fragte sich, wo denn hier diese ominöse Moral war, die es ständig in Geschichten gab. Das Vieh hatte doch Recht. Was mischte sich dieser Kerl da ein?
Sie schüttelte nur den Kopf und griff nach einem neuen Blatt.
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Oshead Erzähler

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BeitragThema: Re: Von güldenen Briefen   Do Dez 31, 2015 2:47 pm

Diese Geschichte wird nun in diesem Thread weitergeführt.

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